Anna-Katharina PraetoriusKarina KarstFrank LipowskyMario Gollwitzer

Teachers’ Diagnostic Perception

What Role Does Students’ Grade Performance Play in the Teacher’s Assessment of Mathematical Self-concepts?

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Abstract

Die vorliegende Studie untersucht, ob und in welchem Ausmaß Lehrkräfte zur Einschätzung der mathematischen Fähigkeitsselbstkonzepte ihrer Schüler/-innen deren Mathematikleistungen einbeziehen. Der Fragestellung wird anhand eines Strukturgleichungsmodells sowie eines Mehrebenenmodells nachgegangen, basierend auf einer Stichprobe von 36 Lehrkräften und 663 Erstklässler/-innen. Es zeigt sich, dass Lehrereinschätzungen des mathematischen Schülerselbstkonzepts stärker durch die Leistungen der Schüler als durch deren Fähigkeitsselbstkonzepte vorhergesagt werden. Ferner lassen sich bedeutsame Unterschiede zwischen Lehrern in Bezug auf die Vorhersage der Lehrereinschätzungen durch die Schülerselbsteinschätzungen aufweisen. Die Ergebnisse werden im Hinblick auf ihre theorie- und praxisbezogenen Implikationen diskutiert.

Schlagworte
Diagnostische Kompetenz, Urteilsgenauigkeit, mathematisches Fähigkeitsselbstkonzept, Mathematikleistung

APA-Zitation
Gollwitzer, M., Karst, K., Lipowsky, F. & Praetorius, A. (2010). Teachers’ Diagnostic Perception: What Role Does Students’ Grade Performance Play in the Teacher’s Assessment of Mathematical Self-concepts?. Journal for Educational Research Online (JERO), 2 (1), 121-144. Retrieved from https://www.waxmann.com/artikelART102658