Ausgabe

17. Jahrgang, 2/2018

Der Einfluss der Schul(leitungs)ebene auf die Nutzung von Evidenzen durch Lehrkräfte

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Autor(en)

Lena M. Zimmer Till Seipp Uwe Schmidt

Abstract

In diesem Beitrag wird der allgemeinen Frage nach dem Einfluss der Schul(leitungs)ebene auf die Nutzung von Evidenzen durch Lehrkräfte mithilfe einer vertiefenden Analyse der Nutzung externer Schulevaluationsbefunde nachgegangen. Die Analyse beruht auf Daten von insgesamt 229 Schulleitungen und 1225 Lehrkräften an 111 Schulen in Rheinland-Pfalz. Anhand eines dreistufigen Designs kann aufgezeigt werden, dass 1.) das Ausmaß von Rezeption und Nutzung am deutlichsten bei der Evidenzquelle der externen Schulevaluation auseinanderklafft und 2.) die Schul(leitungs)ebene insbesondere bei stark formalisierten Evidenzquellen, wie eben der externen Schulevaluation, Einfluss auf die Nutzung durch (ihre) Lehrkräfte hat. Mithilfe von Mehrebenenanalysen können schließlich 3.) der Führungsstil der Schulleitung sowie deren Haltung gegenüber und der Umgang mit den Evaluationsbefunden als konkrete Prädiktoren für die Nutzung der Befunde auf Schul(leitungs)ebene identifiziert werden.


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