Ausgabe

17. Jahrgang, 1/2018

Herausforderungen der menschenrechtsbasierten Evaluierung von politischen Strategiepapieren. Das Beispiel der Evaluierung des ‚Aktionsplans zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen‘ des BMZ

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Autor(en)

Heike Steckhan Thomas Schwedersky Lena Ahrens Martin Bruder

Abstract

Politische Strategien unterscheiden sich in einigen Eigenschaften von eher ‚üblichen‘ Evaluierungsgegenständen, wie weniger komplexen Programmen oder Projekten. So sind politische Strategien beispielsweise durch lange Wirkwege gekennzeichnet, die von den politischen Entscheiderinnen und Entscheidern an Konferenztischen bis zu den tatsächlichen Zielgruppen der Strategien und ihrer Maßnahmen reichen. Dieses und andere Merkmale politischer Strategien stellen besondere Anforderungen an ihre Evaluierung. Die Evaluierung des ‚Aktionsplans zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen‘ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) begegnete diesen Herausforderungen mit der Kombination eines menschenrechtsbasierten mit einem theoriebasierten Ansatz. So wurde die Evaluierung im Sinne des theoriebasierten Ansatzes durch eine rekonstruierte Wirkungslogik strukturiert. Die Evaluierung fokussierte zwar auf Veränderungen auf der strategischen Ebene, verband dies aber – als Teil der Umsetzung des menschenrechtsbasierten Ansatzes – mit Erhebungen auf lokaler Ebene, bei denen Veränderungen der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen und der Wahrnehmung ihrer Rechte erfasst wurden.


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