Ausgabe

16. Jahrgang, 1/2017

Entwicklung eines Wirkmodells für die Evaluation des Programms Jugend und Sport

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Autor(en)

Alain Dössegger David Weibel Klaus M. Frei Bartholomäus Wissmath Jan Ulrich Hense

Abstract

Zusammenfassung: Wirkmodelle werden im Kontext theoriebasierter Evaluationsansätze ein immer häufiger verwendetes Instrument. Viele Fragen in Bezug auf das angemessene Vorgehen bei der Entwicklung und Verwendung von Wirkmodellen bleiben allerdings oft unbeantwortet, nicht zuletzt, da konkrete Fallbeispiele selten genau genug dokumentiert werden. Nach einem kurzen Überblick zur Rolle von Wirkmodellen in der aktuellen Evaluationsliteratur beschreibt der Beitrag am Beispiel des schweizerischen Programms ‚Jugend und Sport‘ ausführlich die Entwicklung eines Wirkmodells, die gleichzeitig literaturbasiert und unter Einbeziehung wichtiger Stakeholdergruppen erfolgte. Erfahrungen werden aus den Perspektiven Auftraggebende, Modellentwicklung und Evaluationstheorie reflektiert. Dabei werden drei häufig genannte Herausforderungen thematisiert: Machen Wirkmodelle blind für nicht intendierte Wirkungen? Sollten Wirkmodelle die Sichtweise von Stakeholdern abbilden oder sich an etablierten wissenschaftlichen Theorien orientieren? Ist der Aufwand für die Entwicklung eines Wirkmodells gerechtfertigt?


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