Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Bildungspolitik und pädagogische Praxis

Ausgabe

108. Jahrgang, 4/2016

Schulen in „schwieriger“ Lage

Standortspezifische Hemmfaktoren des schulischen Lernens – eine qualitative Analyse von Schulleiteraussagen

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Autor(en)

Robert Moosbrugger Christoph Helm David Kemethofer Sandra Bröderbauer Susanne Luthe

Abstract

Der Beitrag analysiert eine Schulleiterbefragung zu wahrgenommenen Faktoren, die das Lernen am eigenen Schulstandort beeinträchtigen. Mittels offener Fragen erhobene Daten einer österreichischen Vollerhebung auf der Sekundarstufe I (N = 1.416) werden inhaltsanalytisch ausgewertet und mit Befunden geschlossen erhobener Schulleiterangaben verglichen. Die Befunde zeigen, dass Schulleitungen die mangelnden Einstiegsvoraussetzungen der Schüler und Schülerinnen, die hohe Heterogenität der Lerngruppen und das wenig lernförderliche häusliche Umfeld der Schüler und Schülerinnen am häufigsten als hemmende Faktoren für das schulische Lernen identifizieren. Überraschend häufig wird auch die Beeinträchtigung des Lernens durch administrativen Aufwand genannt. Die Befunde werden vor dem Hintergrund aktueller Schulreformen in Österreich diskutiert.


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