Heinrich Mintrop

Konzepte der organisationalen und designbasierten Schulentwicklung im US-amerikanischen Kontext

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Abstract

Der vorliegende Beitrag diskutiert Potenziale und Begrenzungen von verschiedenen Formen der Schulentwicklung in den USA mit dem Ziel, den Stellenwert einer designbasierten Form der Schulentwicklung zu verorten. Diese wird mit der Dynamik von strategischer Planung, von Implementierung extern entwickelter Programme und von Rechenschaftssystemen kontrastiert. Die Frage stellt sich: Kann man sich eine Form der Schulentwicklung vorstellen, die über die schwachen Impulse der strategischen Planung hinauskommt, die engmaschige Implementierung von Designs vermeidet, den externen Lokus der Handlungskontrolle in Rechenschaftssystemen stärker nach innen verlagert und die Initiative und Selbstbestimmung der engagierten Einzelnen oder Gruppen schätzt, ohne die Zufälligkeit von persönlichen Vorzügen oder Einsichten hinzunehmen? Eine solche Konzeption von Schulentwicklung würde Planung, Leistungstransparenz und evidenzbasierte Unterrichts- oder Organisationsdesigns so miteinander verbinden, dass die Bedürfnisse der Lernenden und Lehrenden vor Ort im Zentrum stehen und schulinternes Problemlösen mit externen Partnern in Netzwerken verknüpft wird.

Schlagworte
Schulentwicklung, Strategische Planung, Rechenschaftssysteme, Implementierungs prozesse, Schulen in schwieriger Lage, Praxisprobleme