Ausgabe

15. Jahrgang, 1/2016

Qualitative Comparative Analysis als Verfahren zur Bewertung komplexer Fälle

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Autor(en)

Lasse M. Gerrits Stefan Verweij

Abstract

Die Komplexität vieler Prozesse, wie z.B. öffentlicher Projekte und Programme, erfordert Evaluationsmethoden, die diese Komplexität anerkennen, damit Lernen ermöglicht werden kann. Einerseits leitet sich die Komplexität der Fälle aus deren Einzigartigkeit und verschachteltem Charakter ab. Andererseits besteht aber die Notwendigkeit, Fälle so zu vergleichen, dass Gelerntes kohärent und nicht anekdotisch auf andere (zukünftige) Fälle übertragen werden kann. Eine Methode, die als komplexitätssensitive, vergleichende Methode Fortschritte macht, ist die Qualitative Comparative Analysis (QCA). Dieser Beitrag möchte erklären, inwieweit QCA eine komplexitätskundige Methode darstellt, und zeigen, wie sie als solche eingesetzt werden kann sowie ihre Stärken und Schwächen als Evaluationsmethode identifizieren. Wir werden die Eigenschaften von Komplexität diskutieren, einen Überblick der Evaluationsliteratur über QCA bereitstellen und eine vereinfachte, stufenweise Anleitung für die Nutzung von QCA in Evaluationsstudien geben.


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