Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Bildungspolitik und pädagogische Praxis

Ausgabe

107. Jahrgang, 4/2015

Bildungsbiographie und Schulstatistik

Besser planen? Mit Modell!

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Autor(en)

Klaus Zierer Jochen Werner Stephan Wernke

Abstract

Der Blick auf die aktuelle Forschungslandschaft zum Professionswissen von Lehrkräften ist erfreulich, denn ihm wird große Aufmerksamkeit zuteil. Das vorherrschende Modell zur professionellen Handlungskompetenz von Lehrkräften von Baumert und Kunter (2006) ist dabei hilfreich und ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung; es kann aber nicht das Ende aller Bemühungen darstellen. Denn wenn man sich insbesondere auf den Kompetenzerwerb konzentriert, so fällt auf, dass eine Dimension unterrepräsentiert ist: die Planungskompetenz. Die Bedeutung der Unterrichtsplanung wird damit unverhältnismäßig reduziert, denn im Planen verbinden sich pädagogisches Wissen, Fachwissen und fachdidaktisches Wissen. Der Unterrichtsplanung sollte demnach mehr Aufmerksamkeit zukommen. So ist bisweilen ungeklärt, was genau Planungskompetenz ist, worin sie besteht und ob es Kompetenzstufungen gibt. Der folgende Beitrag legt grundsätzliche, auf der Grundlage empirischer Ergebnisse basierende Überlegungen zur Modellierung von Planungskompetenz dar.


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