Ausgabe

14. Jahrgang, 2/2015

Professionalisierung in und für Evaluation

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Autor(en)

Andreas Langer

Abstract

Professionen – im klassischen Verständnis – leisten einen hoch anerkannten Beitrag zur Realisierung gesellschaftlicher Werte (Gesundheit, Durchsetzung von Bürgerrechten, Sinnstiftung durch Religion). Der Kern dieses Professionsverständnisses liegt darin, dass die Leistung der Professionen auf einer spezifischen Expertise gründet und dass die Handlungsvollzüge dieses Expertinnen-/ Expertenwissens eine ganz eigene Organisationsform benötigen. Professionalisierung von Evaluation in postmodernen Wissensgesellschaften muss dagegen im Rahmen von ‚professionell‘ oder ‚Professionalität‘ gedeutet werden, die außergewöhnliche Qualität der erbrachten Leistung (inszenierend) behauptet, oder mit ‚Professionalisierung‘ werden Prozesse der Kompetenzentwicklung, Expertisegenerierung, Statusbehauptung oder höheren Berufsentwicklung beobachtet und konzipiert. Die Kernfragen im zweiten Konzept müssen für die Professionalisierung der Evaluation beantwortet werden: 1. Welche (wissenschaftlich begründete) Expertise kennzeichnet die Evaluation? 2. Wie kann die Ausübung der Expertise (als Wissen, Können und Haltung) am besten ‚organisiert‘ werden?


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