Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Bildungspolitik und pädagogische Praxis

Ausgabe

107. Jahrgang, 2/2015

Steuerungsimpulse durch PISA?

Kann man von Polens PISA-Erfolg lernen? Polens Schule nach PISA 2012

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Autor(en)

Sonja Steier Wolfgang Hörner

Abstract

Vor dem Hintergrund der Mahnung des Ahnherrn der Vergleichenden Erziehungswissenschaft, Michael Sadler, bei der Übertragung von Einzelelementen eines Bildungssystems auf ein anderes den jeweiligen Kontext zu berücksichtigen, beschreibt der Beitrag zunächst die fast stetig wachsenden Erfolge Polens bei den PISA-Untersuchungen von 2000 bis 2012. Die Erfolge werden konfrontiert mit kritischen innerpolnischen Reaktionen auf die Erfolgsserie. Danach wird nach (belastbaren) Ursachen des Erfolgs gesucht. Die Frage der Übertragbarkeit der Erfolgsfaktoren auf die deutsche Situation wird im Sinne der einleitenden Refl exionen diff erenziert beantwortet.
Schlüsselwörter: PISA, Polen, polnische Bildungsreform, Schule in Polen, internationaler Vergleich, Funktion des Vergleichs

On the background of Michael Sadler’s (one of the pioneers of Comparative Education) early statement saying that the social context has to be respected when elements of an educational system are to be integrated in another one, the paper describes at fi rst the almost continuously growing success of Poland in the international PISA studies 2000 to 2012. Th e success is confronted with the critical reactions of parts of the Polish society on the one hand and of Polish Educational researchers on the other hand. In the following step the article tries to fi nd out objective plausible reasons of the Polish success. In the light of the introductory refl exions, the question of possible transfer of the identifi ed elements of success is answered in a diff erentiated manner.
Keywords: PISA, Poland, Polish educational reform, schools in Poland, international comparison, functions of comparing


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