Ausgabe

14. Jahrgang, 1/2015

Berufsakademien zwischen Fakten und Fiktionen: Eine empirische Analyse anhand eines Beispiels aus dem Sport- und Fitnessbereich

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Autor(en)

Florian Bischoff Eike Emrich Christian Pierdzioch

Abstract

Es wird erörtert, welche Merkmale Student(inn)en kennzeichnen, die ein duales Studium an einer Berufsakademie (BA) bzw. Hochschule aufnehmen, welchen Einfluss das Studium auf den beruflichen Werdegang und ihre Zufriedenheit hat. Die empirische Analyse zeigt anhand des Beispiels einer Dualen Hochschule aus dem Sport- und Fitnessbereich, dass von ca. einem Drittel ein Folgestudium erreicht bzw. angestrebt wird, jedoch nur von einem geringen Anteil an einer staatlichen Universität. Die Vermutung, ein Studium an einer Dualen Hochschule erhöhe die Flexibilität der Absolvent(inn)en und diene als ein berufl iches Sprungbrett, konnte nicht bestätigt werden. Eine Abwanderung aus der Branche nach Abschluss des Studiums ist festzustellen, jedoch ohne Tendenz hinsichtlich der Qualifikationen der Absolvent(inn)en. Die aktuelle berufliche Situation entspricht mehrheitlich nicht den Erwartungen vor dem Studium. Alternative Interpretationsansätze zur Erklärung der empirischen Befunde werden entwickelt.
Schlagwörter: Berufsakademien, Entwicklung der Universität, Arbeitsmarkt

We analyze the characteristics of students who study at a university of cooperative education (UCE), focusing on how their studies influence their career and their personal contentedness. Based on data for a UCE operating in the sports and fitness sector, our empirical analysis shows that about one out of three students starts follow-up studies or has plans to do so. However, only a small proportion of these students attend public universities. Our empirical results contradict the widely-held view that studies at a UCE increase the fl exibility of graduates and serve as stepping stones for a job career. Rather, whether graduates change the sector they work in does not depend upon specific personal skills. Further, graduates’ current job situation differs from expectations students had before they began their studies. We discuss alternative interpretations that may help to explain our empirical results.
Keywords: Universities of Cooperative Education, Evolution of Universities, Labor Market


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