Hans-Jürgen Kuhn

Anspruch, Wirklichkeit und Perspektiven der Gesamtstrategie der KMK zum Bildungsmonitoring

Kurzlink: https://www.waxmann.com/artikelART101539

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Abstract

Die 2006 von der KMK beschlossene Gesamtstrategie beschreibt wesentliche Elemente einer auf Evidenz angelegten Bildungspolitik, die auf den 2004/05 beschlossenen bundesweiten Bildungsstandards und der darauf basierenden regelmäßigen Überprüfung des Erreichens dieser Standards aufbaut. Zentrale Bestandteile dieser Strategie werden immer wieder mit unterschiedlichen Argumenten kritisiert. Dabei steht vor allem die Frage nach der Nützlichkeit der erhobenen Befunde von Large-Scale-Assessments wie PISA und TIMSS, aber auch von Ländervergleichen des IQB und von der Durchführung der bundesweiten Vergleichsarbeiten im Mittelpunkt. Der Beitrag analysiert die unterschiedlichen Argumentationsmuster und geht auf von den Kritikern und Kritikerinnen beklagte Akzeptanz-, Transparenz- und Transferdefizite dieser Strategie ein. Für den aktuellen Diskussionsprozess um die Weiterentwicklung der Gesamtstrategie werden zum Abschluss einige Vorschläge entwickelt.

Schlagworte
Bildungsstandards, Gesamtstrategie der KMK, Ländervergleiche, Transferprozesse