Ausgabe

11. Jahrgang, 2/2012

Evaluation durch Simulation – methodische Innovationen zur Bewertung von Regionalentwicklungsprozessen

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Autor(en)

Tilman A. Schenk

Abstract

In den vergangen zwei bis drei Jahrzehnten setzten sich kommunikative Verfahren in der Praxis der räumlichen Planung immer mehr durch. Auch die EU-Förderprogramme zur Entwicklung des ländlichen Raums setzen auf dieses Instrument, das umfangreiche Planungswerke durch Kooperation und offene Leitbilddiskussionen ersetzen soll. Für die Evaluation ergibt sich daraus die Herausforderung, mit wenig messbaren Informationen präzise Aussagen zu erzielen. Der Beitrag zeigt auf, wie die Technik der Agentensimulation dieses Dilemma lösen hilft und erläutert am Beispiel eines ILE-Gebietes in Sachsen, wie Simulationsergebnisse zu einer Selbstevaluation der Prozesse durch die Akteure genutzt werden können.
Schlagwörter: Regionalentwicklung, Kommunikative Planung, Agentensimulation, Sachsen

In the past two to three decades, communicative procedures have had an increasing impact on spatial planning strategies. The regional development programmes for rural areas of the European Union have also adopted policies to replace comprehensive planning acts by cooperation and open strategic discussions. For evaluation, this bears the challenge to come to precise conclusions despite lacking measurable information of results. This contribution examines the potentials of agent simulation to solve this dilemma and elaborates on how it helped stakeholders in a rural area in Saxony to self-evaluate their process of cooperation.
Keywords: Regional Development, Communicative Planning, Agent Simulation, Saxony


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