Ausgabe

10. Jahrgang, 2/2011

Evaluation in der Welthungerhilfe

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Autor(en)

Bernhard Höper Stefan Jahn Peter Kowoll Petra Speier-Werner

Abstract

Evaluation ist keine akademische Übung. Gelingt es nicht, die Ergebnisse aus Evaluation in zielgerichtetes Lernen zu überführen, bleibt Evaluation ohne Wirkung und Nachhaltigkeit. Darin liegt die Herausforderung für internationale Entwicklungsorganisationen wie die Welthungerhilfe. Hinzu kommt ein herausforderndes Spannungsfeld zwischen den Anforderungen der Theorie, die die Wissenschaft an die Evaluation stellt, und der gelebten Praxis. Der folgende Artikel soll die hiermit verbundenen Schwierigkeiten und Lösungsansätze aufzeigen und zur vertiefenden Diskussion anregen.
Der Beitrag gliedert sich in sechs Abschnitte. Einleitend wird die Welthungerhilfe kurz und knapp vorgestellt. Im zweiten Abschnitt wird das Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis beleuchtet, um die wesentlichen Hürden, die eine Kongruenz verhindern, aufzuzeigen. Der dritte Abschnitt liefert Zahlen und Fakten zur Anzahl durchgeführter Evaluationen bei der Welthungerhilfe und erläutert die unterschiedlichen Betrachtungsgegenstände der Evaluation. Nach diesen drei grundlegenden Abschnitten werden die Zielsetzung und Arbeitsweise der Evaluation in der Welthungerhilfe (Abschnitt 4) sowie der Evaluationsalltag (Abschnitt 5) mit seinen spezifischen Herausforderungen ausführlich erläutert. In einem abschließenden Fazit (Abschnitt 6) sind die wesentlichen Schlussfolgerungen zusammengefasst.


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