Ausgabe

7. Jahrgang, 2/2008

Onlineevaluation von Lehrveranstaltungen: Methodeneffekte bei der Onlineevaluation von Lehrveranstaltungen

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Autor(en)

Markus Dresel Karen Tinsner

Abstract

Zur Prüfung möglicher Methodeneffekte der internetgestützten Evaluation von universitären Lehrveranstaltungen führten wir eine empirische Studie mit insgesamt N=1190 Befragungen durch. Realisiert wurde ein Messwiederholungsdesign, bei dem die Studierenden zwei Mal zur Beurteilung der betreffenden Lehrveranstaltungen aufgefordert wurden, einmal mittels eines Onlinefragebogens und einmal mittels eines gedruckten Fragebogens. Ungünstige Methodeneffekte der Onlineevaluation waren im Hinblick auf die Beteiligungsquote, die Selbstselektivität der Befragten, die diskriminante Validität der erfassten Facetten der Lehrqualität sowie die resultierenden Evaluationsergebnisse statistisch nachweisbar. Bis auf die gravierend niedrigeren Beteiligungsquoten bei der Onlineevaluation handelte es sich dabei um kleine Methodeneffekte. In Bezug auf den Abbruch der Fragebogenbeantwortung, die Anzahl nicht beantworteter geschlossener und offener Items, die Reichhaltigkeit der Antworten auf offene Fragen, die Tendenz zur Mitte der Antwortskalen, die Reliabilität sowie die kriteriale Validität der erfassten Konstrukte waren keine Einschränkungen statistisch nachweisbar oder sogar Hinweise auf eine bessere Datenqualität der internetgestützten Evaluation zu beobachten.


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