Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Bildungspolitik und pädagogische Praxis

Ausgabe

102. Jahrgang, 1/2010

Bachelor und Master-Plan - Wohin steuert die Lehrerbildung?

Berufsorientierung und -motivation in der konsekutiven Lehrerbildung: diffus, trügerisch und defizitär?
Befunde einer vergleichenden Untersuchung

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Autor(en)

Martin Rothland

Abstract

Im Anschluss an die Befunde der Potsdamer Lehrerstudie wird darauf verwiesen, dass mehr als die Hälfte der Lehramtsstudierenden motivationale Defizite aufweisen. Dagegen identifizieren andere Untersuchungen sowohl bei Schüler/inne/n als auch bei Studierenden, die den Lehrerberuf anstreben, eine hohe Zielgerichtetheit und Sicherheit des Berufswunsches. Der Beitrag geht im Anschluss an die scheinbar wenig eindeutige Befundlage auf der Basis einer vergleichenden Untersuchung mit n = 977 Lehramtsstudierenden, n = 135 Studierenden der Rechtswissenschaften sowie n = 210 Studierenden der Humanmedizin der Frage nach, wie es um die Berufsmotivation von Studierenden mit Lehramtsoption bestellt ist und ob die Polyvalenz beanspruchende gestufte Organisation der Lehrerbildung mit einer entsprechend unterschiedlich ausgeprägten Berufsorientierung und -motivation der Studierenden in den Bachelor- und Masterstudiengängen einhergeht. Schließlich wird untersucht, in welchem Maße die Studierenden mit dem Berufswunsch Lehrer/Lehrerin über Erfahrungen in der Kinder- und Jugendarbeit verfügen, um auf diese Weise zu überprüfen, inwieweit das dominierende Berufswahlmotiv angehender Lehrkräfte, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, tatsächlich ihren gelebten Interessen entspricht.


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