Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Bildungspolitik und pädagogische Praxis

Ausgabe

103. Jahrgang, 4/2011

Berufsorientierung als schulisches Handlungsfeld

Handschriften in der Sekundarstufe I

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Autor(en)

Maria-Anna Schulze Brüning

Abstract

Die Beobachtung in der Schulpraxis, dass Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen zunehmend durch Schriftprobleme beeinträchtigt sind, war Anlass, im Rahmen schulischer Praxisforschung der Verbreitung dieses Problems und möglichen Ursachen nachzugehen. Es zeigte sich in einer Untersuchung an sechs Schulen, dass – unabhängig von bestimmten Lernniveaus – ungefähr jeder sechste Schüler bzw. jede sechste Schülerin der Jahrgänge 5 und 6 die eigene Handschrift als schulisches Arbeitsmedium nur bedingt nutzen kann. Mangelnde Lesbarkeit der Schrift und ein reduziertes Schreibtempo schaff en Probleme in vielen Lernsituationen, wie auch die Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler zeigt. Bezüglich der möglichen Ursachen wird nicht – wie häufig üblich – in erster Linie von motorischen Faktoren ausgegangen, sondern die Frage gestellt, inwieweit didaktische Prioritäten die Schriftentwicklung beeinflusst haben könnten. Der Beitrag zeigt die Tragweite des Handschriftproblems auf und eröffnet gleichzeitig Perspektiven für eine differenziertere Betrachtung, aus denen neue Handlungsansätze entstehen könnten.


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