Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Bildungspolitik und pädagogische Praxis

Ausgabe

103. Jahrgang, 2/2011

Bildungsökonomie

Quasi-Markets and Innovation in Education

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Autor(en)

Christopher A. Lubienski Matthew Linnick

Abstract

Politiker auf der ganzen Welt haben „Quasi-Markt“-Mechanismen wie freie Schulwahl und Wettbewerb eingeführt, um im Bildungsbereich mehr Innovationen zu erreichen. Innovationen werden als wichtig erachtet, um die Effizienz und Effektivität von Schulen zu steigern und benachteiligten Kindern und Regionen neue und bessere Chancen zu eröff nen. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über Forschungsergebnisse zu Bildungsinnovationen in Schulsystemen, die mindestens einen der drei folgenden Faktoren erfüllen: (1) größere Entscheidungsfreiheit der „Verbraucher“ bei der Schulwahl, (2) mehr Autonomie auf der Ebene der Einzelschule und (3) mehr Wettbewerb zwischen Schulen. Es kann gezeigt werden, dass Quasi-Markt-Mechanismen in vielen Bereichen wirkungsvoll sind. Ein genauerer Blick auf die Wirkungsmuster zeigt jedoch bedeutende Unterschiede hinsichtlich der Entstehensbedingungen von Innovationen auf den einzelnen Ebenen von Bildungsorganisationen; er macht die institutionellen Bedingungen deutlich, unter denen solche Anreize tatsächlich Wirkung zeigen können.


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