Antje Daniel

Contesting and reshaping learning spaces: Students’ activism in South Africa

Kurzlink: https://www.waxmann.com/artikelART104693
.doi: https://doi.org/10.31244/zep.2021.03.04

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Abstract

Universitäten in Südafrika sind ein Mikrokosmos der Gesellschaft und bieten damit vielfach Anlass für Kritik. Im Jahr 2015 entstand die Studierendenbewegung Rhodes Must Fall, welche Dekolonialisierung forderte. Die soziale Bewegung wurde zu einer der wichtigsten sozialen Bewegungen in Post-Apartheit Südafrika. Während in der Studierendenbewegung die Universität der Grund zur Formation von Protest war, schufen Studierende im Rahmen der Universität einen Raum für transformatives Lernen. Der Artikel untersucht den ambivalenten Raum der Universität: auf der einen Seite als „Zielpunkt der Kritik“ und als Experimentier- und Reflexionsort über die Gesellschaft und gesellschaftlichen Wandel. Auf der anderen Seite ist die Universität ein Ort, an welchem kollektive Lernprozesse entstehen, welche alternatives Wissen kreierten, beispielsweise über Dekolonialisierung, und damit über Diskriminierung, Rassismus und Marginalisierung.

Schlagworte
Transformatives Lernen, Dekolonialisierung, Besetzung, Studierendenbewegung, Südafrika