Stefan SilvestriniReinhard Stockmann

Meta-Evaluation und Querschnittsauswertung von Projekten zur Berufsbildungsförderung – Methoden und methodische Ergebnisse

Kurzlink: https://www.waxmann.com/artikelART102008

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Abstract

Meta-Evaluationen und Querschnittsauswertungen sind nützliche Instrumente, um aus einer Reihe von Evaluationen neue Erkenntnisse zu gewinnen, die über die der einzelnen Untersuchungen hinausgehen. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat das Centrum für Evaluation (CEval) 2011 mit der Durchführung einer solchen Untersuchung ihrer Evaluationen und weiterer Veröffentlichungen im Bereich der beruflichen Bildung beauftragt. Dieser Artikel veranschaulicht die Nützlichkeit eines auf der Grounded Theory Methodology (GTM) basierenden Analyseansatzes, der eigens für diese Studie entwickelt wurde. Weiterhin werden die im Rahmen der Studie identifizierten Faktoren aufgezeigt, die einen nachweislichen Einfluss auf den Projekterfolg bzw. dessen Bewertung haben (Querschnittsauswertung). Ein interessanter Befund ist hierbei, dass bei der Bewertung des Erfolgs nicht nur projektspezifische Merkmale zum Tragen kommen, sondern auch der Zeitpunkt der Evaluation. Schließlich werden methodische Defizite aufgezeigt, die Fragen hinsichtlich der Validität und Reliabilität der Evaluationsergebnisse sowie der Angemessenheit der Durchführung aufwerfen (Meta-Evaluation).

Schlagworte
Meta-Evaluation, Querschnittsauswertung, Berufsbildung, Deutsche Entwicklungszusammenarbeit Meta-Evaluation of German TVET-Projects – Methodology and Methodological Results