Klaudia SchulteDetlef FickermannMarkus Lücken

Das Hamburger Prozessmodell datengestützter Schulentwicklung

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Abstract

Aufgrund der seit 1997 eingeführten diversen datengestützten Maßnahmen der Schul- und Qualitätsentwicklung stehen Akteure auf allen Ebenen des Bildungssystems vor der Aufgabe, aus einer Vielzahl von Daten informierte, sinnvolle und nachvollziehbare Entscheidungen zur Optimierung von Schule und Unterricht zu treffen und umzusetzen. Bisher fehlt es jedoch flächendeckend an systematischen Überlegungen zur Orchestrierung der einzelnen Maßnahmen; vorliegende Wirkmodelle beschreiben jeweils nur Teilaspekte. Auf der Basis theoretischer Überlegungen und wissenschaftlicher Befunde wird ein in dem Hamburger Projekt „Integrierte Datennutzung in allgemeinbildenden Schulen“ (IDA) entwickeltes Prozessmodell datengestützter Schulrückmeldungen vorgestellt, welches das vielfach verwendete Kontext-Input-Prozess-Output-Modell mit zwei Qualitätszyklen mehrebenenanalytisch verbindet und verschiedene datengestützte Rückmeldungen sowie deren Verhältnis zueinander abbildet. Damit wird versucht, einen ersten Beitrag zu einer besseren Orchestrierung der verschiedenen Maßnahmen auf den verschiedenen Ebenen des Bildungssystems zu leisten.

Schlagworte
datengestützte Schulentwicklung, Bildungsmonitoring, Governance

APA-Zitation
Fickermann, D., Lücken, M. & Schulte, K. (2016). Das Hamburger Prozessmodell datengestützter Schulentwicklung. DDS – Die Deutsche Schule, 108 (2), 176-190. Retrieved from https://www.waxmann.com/artikelART101931