Digitalisierung wird in Politik und Bildung vielfach diskutiert. Die öffentliche Debatte zu gesellschaftlichen Entwicklungen unter dem Einfluss der Digitalisierung changiert dabei zwischen euphorischen und dystopischen Zukunftsvorstellungen. Aufgabe des vorliegenden Bandes, der sich aus Beiträgen speist, die im Rahmen der Frühjahrstagung 2017 des Arbeitskreises Hochschulen in der Gesellschaft für Evaluation an der Universität Wien vorgestellt wurden, ist es, das Feld zu arrondieren und die Schnittmengen sowie gemeinsamen Entwicklungslinien von Digitalisierung und Evaluation auszuloten. Dabei werden Entwicklungswege beschrieben, die die Evaluation in forschungsmethodologischer Sicht unter dem Einfluss von Digitalisierung genommen hat bzw. nehmen könnte. Ein zweiter Aspekt betrifft die Entwicklung von Lehre und Studium unter dem Einfluss der Digitalisierung; also den Evaluationsgegenstand sui generis. Die dritte Perspektive nimmt die Frage in den Blick, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf Organisationsformen von Hochschulbildung nimmt.

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