Da die berufliche Bildung in Deutschland in Zeiten der Globalisierung, der wirtschaftlichen Hochkonjunktur und verstärkten Zuwanderung einschneidende Veränderungen erfährt, die vor allem die Einstellungen und Praktiken zur Vermittlung von Sprache und Kultur betreffen, wird in diesem Band dargestellt, welche Rolle Sprachbildung in den unterschiedlichen Dimensionen der beruflichen Bildung spielt.

Dazu wird zunächst auf die Auseinandersetzung mit Sprache in Ausbildung und Professionalisierung eingegangen. Im zweiten Teil werden Fragestellungen und Forschungserkenntnisse zum Sprachenlernen in der beruflichen Bildung skizziert. Der dritte Teil widmet sich schließlich den didaktischmethodischen Aspekten einer Beschulung neuzugewanderter Schülerinnen und Schüler, der Vermittlung von Fach- und Berufssprachen und der Unterrichtsgestaltung in Berufsoberschulen (BOS) und Fachoberschulen (FOS).

Pressestimmen

Insgesamt bietet der Band durch die Darstellung der aktuellen Erkenntnisse, laufender Projekte sowie anstehender Herausforderungen eine gelungene Hinführung an gegenwärtige Konzepte und Möglichkeiten sprachsensiblen bzw. sprachfördernden Unterricht zu gestalten. Kritisch reflektiert werden aber auch Grenzen und zukünftige Aufgaben der beruflichen Bildung in Hinblick auf Sprache und Sprachförderung.
Aileen Balkenhol, in: Sprache im Beruf 1/2019, S. 129.

Vielleicht interessiert Sie auch:

Sprachliche Bildung – Grundlagen und Handlungsfelder

Michael Becker-MrotzekHans-Joachim Roth (Hrsg.)

Sprachliche Bildung – Grundlagen und Handlungsfelder

Vielfalt des Lernens im Rahmen berufsbezogener Standards

Detlef BuschfeldMaria Cleef (Hrsg.)

Vielfalt des Lernens im Rahmen berufsbezogener Standards