Anke HanftKatrin BrinkmannStefanie KretschmerAnnika MaschwitzJoachim Stöter

Organisation und Management von Weiterbildung und Lebenslangem Lernen an Hochschulen

Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen

Band 2

2016,  264  Seiten,  broschiert,  34,90 €,  ISBN 978-3-8309-3372-4

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Im Bund-Länder-Wettbewerb Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen fokussiert das Teilprojekt Organisation und Management der Universität Oldenburg Erfolgsfaktoren und Hemmnisse zur nachhaltigen Implementierung von Weiterbildung und Lebenslangem Lernen an Hochschulen. Im Spannungsfeld von Kulturen, Strukturen, Strategien und Interessen sowie den sehr spezifischen Governance- und Steuerungsstrukturen von Hochschulen stehen die geförderten Vorhaben vor besonderen Anforderungen, die mit klassischen Instrumenten des Projektmanagements allein kaum zu bewältigen sind. Die bei der Planung, Entwicklung und organisatorischen Verankerung von weiterbildenden Studienangeboten gewählten Lösungsansätze werden aufgezeigt und theoriegeleitet analysiert. Zudem unterstreichen Fallberichte ausgewählter Projekte die mit der nachhaltigen Implementierung von Weiterbildung und Lebenslangem Lernen an Hochschulen verbundenen Herausforderungen und zeigen mögliche Herangehensweisen auf.

Autoreninfo

Prof. Dr. Anke Hanft ist seit dem Jahr 2000 als Professorin für Weiterbildung und Lebenslanges Lernen im Arbeitsbereich Weiterbildung und Bildungsmanagement (we.b) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg tätig. Sie ist Direktorin des wissenschaftlichen Centrums für Lebenslanges Lernen (C3L) und Vorsitzende des Wolfgang-Schulenberg-Instituts für Bildungsforschung. Sie verantwortet mehrere drittmittelgeförderte
Projekte, u.a. von 2012 bis 2015 die wissenschaftliche Begleitung des BMBF-Programms Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen sowie aktuell die Koordinierungsstelle der Begleitforschung zum Qualitätspakt Lehre. Frau Hanft wirkt in zahlreichen hochschulübergreifenden Institutionen, Kommissionen, Beiräten und Arbeitsgruppen mit. Unter anderem ist sie Präsidentin der Österreichischen Akkreditierungs- und Qualitätssicherungsagentur (AQ Austria), Mitglied der Deutschen
Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) und Mitglied des Herausgeberbeirates der Zeitschrift Report. Sie ist Mitglied des Hochschulrats der Universität Duisburg-Essen und des Kuratoriums der Hochschule Magdeburg-Stendal sowie
des Beirats der Fraunhofer Academy.

Nach ihrem Studium der Wirtschafts- und Erziehungswissenschaften hat Katrin Brinkmann ein Traineeprogramm mit dem Schwerpunkt Bildungsmanagement an
der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg absolviert und parallel den berufsbegleitenden Masterstudiengang Bildungs- und Wissenschaftsmanagement (MBA) studiert. Seit 2011 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Weiterbildung
und Bildungsmanagement (we.b) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in der Lehre und in unterschiedlichen Forschungsprojekten tätig, u.a. im Projekt STU+BE – Studium für Berufstätige – Erfolgsfaktoren für Lifelong Learning
an Hochschulen
, im Modellvorhaben OHN – Offene Hochschule Niedersachsen und im Projekt AnHoSt – Anrechnungspraxis in Hochschulstudiengängen. Von 2012 bis 2015 war sie in der wissenschaftlichen Begleitung zum Bund-Länder-Wettbewerb Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen tätig.

Stefanie Kretschmer ist seit 2015 als Projektkoordination der Koordinierungsstelle der Begleitforschung des Qualitätspaktes Lehre am Arbeitsbereich Weiterbildung und
Bildungsmanagement (we.b) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg tätig. Hier hat sie von 2011 bis 2015 die Projektkoordination der wissenschaftlichen Begleitung
zum Bund-Länder-Wettbewerb Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen verantwortet. Frau Kretschmer hat an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Diplom-Pädagogik studiert und berufsbegleitend eine Weiterbildung zur
Betriebswirtin (VWA) an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Oldenburg abgeschlossen. Ebenfalls berufsbegleitend hat sie den Masterstudiengang Bildungs-
und Wissenschaftsmanagement (MBA) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg studiert, welchen sie 2013 abschloss. Im Anschluss an ihr Studium der Diplom-Pädagogik war Frau Kretschmer u.a. in der Jugendhilfe tätig. Von 2007 bis
2010 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und von 2010 bis 2011 an der Universität Hohenheim in Stuttgart.

Dr. Annika Maschwitz ist seit 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Weiterbildung und Bildungsmanagement (we.b) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Sie promovierte 2013 zu dem Thema Kooperationen zwischen öffentlichen
Universitäten und Unternehmen im Bereich weiterbildender berufsbegleitender Studiengänge
und war im Arbeitsbereich sowohl in der Lehre als auch in unterschiedlichen
Projekten, u.a. der wissenschaftlichen Begleitung zum Bund-Länder-Wettbewerb Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschulen und dem internationalen
Programm UNILEAD tätig. Aktuell ist sie Mitarbeiterin in zwei Projekten, die sich mit der Entwicklung und Implementierung von Studienangeboten beschäftigen. 2015 hat sie zudem die Geschäftsführung des An-Instituts Wolfgang-Schulenberg-
Institut für Bildungsforschung übernommen, welches sich insbesondere mit Fragen der Professionalisierung in der Schnittstelle von Hochschulen, beruflicher Bildung und Erwachsenenbildung im Kontext des Lebenslangen Lernens auseinandersetzt.

Herr Stöter studierte Psychologie (Abschluss 2007) an den Universitäten Osnabrück, Bremen und Wien. Von 2008 bis 2011 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Didaktik der Politischen Bildung, an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg sowie an der Gottfried-Wilhelm-Leibniz Universität Hannover. Seit Februar 2011 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Weiterbildung & Bildungsmanagement (we.b) an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg. Seit Mai 2015 ist er Projektkoordinator für den Netzwerkknoten Nord des „Netzwerks Offene Hochschulen“. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Charakteristika heterogener Zielgruppen an Hochschulen, der Mediennutzungstypologien im Lehr-Lern-Kontext sowie der Bedeutung von Hochschulsteuerungsinstrumenten.

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