Inga Niedermeyer

Räumliche Perspektivübernahme am Schulanfang

Eine Interviewstudie zum Einfluss der Symmetrie

2015,  Empirische Studien zur Didaktik der Mathematik,  Band 23,  236  Seiten,  broschiert,  29,90 €,  ISBN 978-3-8309-3272-7

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Räumliches Vorstellungsvermögen und Symmetrie bilden neben geometrischen Figuren und Körpern weitere Schwerpunkte im Geometrieunterricht an Grundschulen. Einzelne empirische Befunde deuten zwar auf einen Zusammenhang zwischen Symmetrie und räumlicher Perspektivübernahme hin, dieser wurde bislang jedoch nicht systematisch untersucht. Die Vermutung liegt jedoch nahe, dass Aufgaben zur räumlichen Perspektivübernahme mit symmetrischen Objekten schwieriger sind als solche mit unsymmetrischen Objekten, da bei symmetrischen Objekten zwei Ansichten spiegelbildlich zueinander sind und leicht verwechselt werden können.

In "Räumliche Perspektivübernahme am Schulanfang" von Inga Niedermeyer wird eine empirische Studie vorgestellt, die diesen vermuteten Zusammenhang systematisch untersucht. Auf der Grundlage von Daten aus 95 Einzelinterviews ergibt sich ein differenziertes Bild der Fähigkeit zur räumlichen Perspektivübernahme von Kindern am Schulanfang und der Besonderheiten von Aufgaben mit symmetrischen Objekten.

Die Abbildungen in Farbe zum Download als PDF-Datei: Abbildungen

Autoreninfo

Dr. Inga Niedermeyer studierte Lehramt für Grund-, Haupt- und Realschulen (Schwerpunkt Grundschule, Fächer: Mathematik und Musik) an der Leuphana Universität Lüneburg. Nach ihrem Ersten Staatsexamen im Jahr 2010 wurde sie
dort Promotionsstipendiatin in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Silke Ruwisch.
Seit März 2014 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung „Didaktik der Mathematik“ am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel.

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