Débora B. MaehlerNatascha MassingBeatrice Rammstedt

Grundlegende Kompetenzen Erwachsener mit Migrationshintergrund im internationalen Vergleich: PIAAC 2012

2014,  236  Seiten,  broschiert,  zweifarbig,  34,90 €,  ISBN 978-3-8309-3135-5

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Der Migrationsbericht zum Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC) kontrastiert die Grundkompetenzen der erwachsenen Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland und im internationalen Vergleich. In Deutschland, wie auch in den meisten anderen Ländern verfügen Personen mit Migrationshintergrund im Durchschnitt über geringere Grundkompetenzen als Personen ohne Migrationshintergrund. Diese Kompetenzdisparitäten sind insbesondere durch Unterschiede in strukturellen Hintergrundmerkmalen, wie zum Beispiel dem Bildungshintergrund oder dem sozioökonomischen Status, zu erklären.

Autoreninfo

Débora B. Maehler, geb. 1977, studierte Psychologie an der Universität Potsdam und war mehrere Jahre am ax-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin tätig. Sie promovierte 2011 an der Universität zu Köln und forscht als Post-Doktorandin und als Fellow am Kolleg für interdisziplinäre Bildungsforschung (CIDER), einer gemeinsamen Initiative des BMBF, der Jacobs Foundation und der Leibniz-Gemeinschaft. Frau Dr. Maehler arbeitet seit 2012 als Senior Researcherin im nationalen Projektmanagement für PIAAC Deutschland bei GESIS. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der interdisziplinären Migrationsforschung, Bildungsforschung, Identitätsforschung und im Bereich der Psychometrischen Assessments.

Natascha Massing, geb. 1984, studierte Sozialwissenschaft en an der Universität Mannheim und der University of Connecticut. Danach war sie Mitarbeiterin bei der „International Organisation for Migration“ in Genf. Seit 2008 ist sie Mitglied im internationalen PIAAC-Konsortium. Seit 2009 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im nationalen Projektmanagement für PIAAC Deutschland für die Vorbereitung, Umsetzung und Auswertung der PIAAC-Studie in Deutschland mitverantwortlich. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich Bildungs- und Migrationsforschung sowie Interviewereffekte.

Beatrice Rammstedt, geb. 1973, studierte Psychologie an den Universitäten Bielefeld und Paris X, promovierte 2000 an der Georg-August-Universität Göttingen und wurde 2007 an der Universität Mannheim habilitiert. Seit 2011 ist sie Professorin für Psychologische Diagnostik, Umfragedesign und Methodik an der Universität Mannheim und wissenschaftliche Leiterin der Abteilung Survey Design and Methodology bei GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaft en. Die Forschungsschwerpunkte von Beatrice Rammstedt liegen im Bereich der Fragebogenkonstruktion und der Methodik kulturvergleichender Large-scale-Studien. Frau Rammstedt ist Mitglied im Konsortium zur Entwicklung und international vergleichenden Durchführung der OECD-Studie Programme for the International Assessment of Adult Competencies und leitet die Studie für Deutschland. Sie ist ferner Mitglied der Sprechergruppe des Kollegs für interdisziplinäre Bildungsforschung (CIDER), der Sprechergruppe des Netzwerks Bildungsforschung der Baden-Württemberg Stiftung und gewähltes wissenschaftliches Mitglied im Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten.

Pressestimmen

Die Studie liefert umfangreiche und repäsentative Daten zu den untersuchten Kompetenzen Lesen, Rechnen und technologiebasiertes Problemlösen im internationalen Vergleich
Ausbilder-Handbuch, 162. Erg.-Lfg., 9/2014

Als Resümee kann festgehalten werden, dass diese Studie eine notwendige Erweiterung und Differenzierung der Perspektive auf die gesellschaftliche Integration von Erwachsenen mit und ohne Migrationshintergrund darstellt.
Martin Nugel in: ZEP – Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik, 4/2015