Irene ZieheUlrich Hägele (Hrsg.)

Gedruckte Fotografie

Abbildung, Objekt und mediales Format

2015,  Visuelle Kultur. Studien und Materialien,  Band 10,  288  Seiten,  broschiert,  mit zahlreichen, teils farbigen Abbildungen,  34,90 €,  ISBN 978-3-8309-3293-2

Mit Beiträgen von
Christian BurchardLena ChristolovaLenka FehrenbachStefanie GrebeChristiane HackelUlrich HägeleStefanie KlammFelix KoltermannMichael KuhmannJürgen MühlbacherIrene MühlbacherHinnerk OnkenSandra OsterMartina PalliRaphael ReichelKristin RuffHarald R. StühlingerEva TropperBernd WeiseIrene Ziehe

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Vom 13. bis 15. November 2014 fand in Berlin die 7. Tagung der Kommission Fotografie der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde in Kooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin statt. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen verschiedener Disziplinen setzten sich mit Fragen, die für die visuelle Kulturanthropologie von Belang sind, auseinander und präsentierten Forschungsergebnisse.

Seit den 1880er Jahren war mit dem Rasterverfahren (Autotypie) die Voraussetzung für Fotografien in Zeitungen, Magazinen und Büchern gegeben. Die Jahre vor dem Ersten Weltkrieg und die Zwanziger Jahre gelten als die ersten Blütephasen der gedruckten Fotografie. Die Nachfrage war riesig, ganz neue Berufsfelder entstanden.
Parallel entwickelte sich die Ansichtspostkarte zu einem der bis heute beliebtesten Bildmedien. Die Beiträge in "Gedruckte Fotografie" greifen diese Themen auf: Fotojournalismus und Berichterstattung mittels Bildern, Berichterstattung mit Hilfe von Fotografien zu propagandistischen Zwecken, gedruckte Fotos zu Dokumentationszwecken für verschiedene Wissenschaftsdisziplinen, aber auch für ökonomisch-gesellschaftliche Aktivitäten und Anlässe, als Handbuchdarreichung, Fotos als Illustrationen in oft aufwendig gestalteten und populären Bildbänden und Monografien, und seit kurzem endlich mehr ins auch wissenschaftliche Blickfeld gerückt: die Foto-Postkarte.

Pressestimmen

[…] die vielfältige Auffächerung des Themas bot Unerwartetes und überraschende Verknüpfungen, die zeigen, dass die gedruckte Fotografie auch zukünftige Forschungen lohnt.
Franka Schneider in: Zeitschrift für Volkskunde, 2/2016