Vorkämpferinnen an der Alma Mater Philippina

Silke Lorch-Göllner

Vorkämpferinnen an der Alma Mater Philippina

Die ersten (Gast-)Hörerinnen an der Universität Marburg (1895 bis 1908)

2024,  Academia Marburgensis,  Band 19,  244  Seiten,  broschiert,  mit zahlreichen Abbildungen,  32,90 €,  ISBN 978-3-8309-4863-6

zurück zur Übersicht

An der Königlich Preußischen Universität Marburg wurden zwischen 1905 und 1907 die ersten Frauen promoviert. Hervorzuheben sind diese Promotionen, weil sie zu einer Zeit stattfanden, in der sich in Deutschland das höhere Bildungswesen für Mädchen erst etablierte und Frauen an preußischen Universitäten noch nicht ordentlich immatrikuliert werden durften. Doch seit dem Wintersemester 1894/95 genehmigte das preußische Kultusministerium Frauen unter bestimmten Voraussetzungen die sog. „Kleine Matrikel“. Sie konnten sich als Gasthörerinnen/Hospitantinnen an preußischen Universitäten einschreiben, wenn sie die Genehmigung des Ministeriums, des Rektors der Universität sowie der Dozenten, bei denen sie Vorlesungen hören wollten, erhielten. Trotz dieser Hindernisse beendeten viele der ersten Hörerinnen ihr Studium erfolgreich. Ihre Biographien stehen im Mittelpunkt der Publikation. Begleitet werden sie von einer Darstellung der Diskurse über das Frauenstudium innerhalb der Marburger Professorenschaft.

Vielleicht interessiert Sie auch:

Feministische Perspektiven auf Gender und Archäologie

Doris Gutsmiedl-SchümannMichaela HelmbrechtJohanna Kranzbühler (Hrsg.)

Feministische Perspektiven auf Gender und Archäologie

Beiträge der Tagung zum 25-jährigen Bestehen von FemArc – Netzwerk archäologisch arbeitender Frauen e.V.

Von mittelalterlichen Klöstern zu modernen Institutsgebäuden

Katharina Schaal (Hrsg.)

Von mittelalterlichen Klöstern zu modernen Institutsgebäuden

Aus der Baugeschichte der Philipps-Universität Marburg