Von ‚Art School‘ bis ‚Underground Club‘

Anna Braun

Von ‚Art School‘ bis ‚Underground Club‘

Räume der Interaktion von visueller Kunst und Popmusik im London der 1960er Jahre

2021,  Populäre Kultur und Musik,  Band 31,  512  Seiten,  broschiert,  mit zahlreichen, teils farbigen Abbildungen,  49,90 €,  ISBN 978-3-8309-4239-9

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London in den 1960er Jahren: Warum studierten so viele später berühmte Popmusiker wie Bryan Ferry an den ,Art Schools‘? Was hat Pete Townshends Gitarrenzertrümmerung damit zu tun? Warum tauchten Plattencover der Popmusik auf, die bildende Künstlerinnen und Künstler gestalteten – wie etwa ,Sgt. Pepper‘ und das ,White Album‘ der Beatles? Warum entwickelten bildende Künstlerinnen und Künstler Lightshows zur Musik von ,Soft Machine‘ und ,Cream‘? Und welchen Einfluss hatten die neuartigen ,Art Labs‘ auf David Bowies Karriere? Das Buch begibt sich auf Spurensuche der Entstehungskontexte und lässt dabei Räume wieder auferstehen, die längst vergessen schienen: ,Art Schools‘, Galerien und ,Underground Clubs und Labs‘. All diese ,Interaktionsräume‘ förderten nicht nur das Zusammenkommen der Kunstformen, sondern ermöglichten es überhaupt erst. Was aber war an ihnen besonders und wie waren sie beschaffen? Erstmals wird hier die Historie erzählt, die zum intensiven Einfluss der visuellen Kunst auf die Popmusik in Großbritannien führte.

Interview mit Anna Braun bei Deutschlandfunk Corso

Pressestimmen

Anna Braun beleuchtet in ihrem Buch gekonnt die Londoner Pop Art- und Popmusikszene der 1960er Jahre und deckt bislang meist kaum diskutierte Zusammenhänge zwischen beiden auf. Diese sind zumeist spannend beschrieben und das Buch dürfte auch für viele Expert*innen des Jahrzehnts mit einigen neuen Erkenntnissen aufwarten. [...] Der Verdienst von Anna Brauns Buch liegt vornehmlich im Zusammenführen von Ansätzen der Kunst- und Bildgeschichte und solchen der Popular Music Studies. Auf dieser Grundlage arbeitet sie ein Tableau von Orten, Akteur*innen und Netzwerken heraus, welches durch seine Reichhaltigkeit und Detailliertheit besticht. [...] [E]ine Bereicherung für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Interaktion von Kunst und Musik. [...] [E]in gelungenes Bild dieser Zusammenhänge, welches Kunst- wie auch Musikinteressierten neue Perspektiven eröffnen dürfte.
SAMPLES, Jahrgang 19 (2021)

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