Der Sudetendeutsche TagNov 2019

Elisabeth Fendl (Hrsg.)

Der Sudetendeutsche Tag

Zur demonstrativen Festkultur von Heimatvertriebenen

2019,  Schriftenreihe des Instituts für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa,  Band 21,  318  Seiten,  broschiert,  34,90 €,  ISBN 978-3-8309-4081-4

Mit Beiträgen von
Markéta BarthElisabeth FendlPeter GenglerHeinke KalinkeSandra KreisslováJohanne LefeldtHarald LönneckerWerner MezgerKlaus MohrJana NoskováLionel PicardSarah Scholl-SchneiderTobias WegerUlrike Zischka

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Heimatvertriebenen-Treffen wie der Sudetendeutsche Tag fanden in der volkskundlichen und soziologischen Literatur schon früh Beachtung. Eine systematische Untersuchung steht bislang jedoch aus.
Am Beispiel des von der Sudetendeutschen Landsmannschaft seit 1950 jährlich abgehaltenen Sudetendeutschen Tags werden in diesem Band die Entwicklung, die Funktion und die Ästhetik von Großtreffen der Heimatvertriebenen untersucht. Auch wenn er von den Veranstaltern häufig einseitig als „größtes Familienfest der sudetendeutschen Volksgruppe“ beschrieben und von den Medien ebenso einseitig lange Zeit fast durchgängig als Zusammenkunft der Ewiggestrigen charakterisiert wurde, kann der Sudetendeutsche Tag als komplexes, kulturelles und politisches Ritual betrachtet werden. Er stellt einen Ort bzw. einen Anlass öffentlich zelebrierter Rückschau und gemeinsamen Gedenkens dar und ist geprägt von der starken Verknüpfung von Politik und Emotionen.


Mit Beiträgen von

Markéta Barth, Elisabeth Fendl, Peter Gengler, Heinke Kalinke, Sandra Kreisslová, Johanne Lefeldt, Werner Mezger, Klaus Mohr, Jana Nosková, Lionel Picard, Sarah Scholl-Schneider, Harald Lönnecker, Tobias Weger, Ulrike Zischka.

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