Matthias Mohn

Die Inszenierung von Furcht und Schrecken im Hörspiel

Eine interdisziplinäre Untersuchung der Grundlagen, Mittel und Techniken der Angsterregung in der elektroakustischen Kunst

2019,  Internationale Hochschulschriften,  Band 658,  262  Seiten,  broschiert,  39,90 €,  ISBN 978-3-8309-3962-7

zurück zur Übersicht

Wie wird Angst in einer elektroakustischen Produktion narratologisch, mediengenuin – also zunächst stofflich und sodann auditiv – transformiert, um zum Rezipienten transportiert werden zu können? Worauf stützt sich seine Decodierung und welche kommunikative Rolle spielt die Emotion innerhalb seiner fiktionalen Wahrnehmung? Diskutiert werden u. a. diese Fragen in den Zusammenhängen von Reizaufnahme und Reizverarbeitung, kognitiver und emotionaler Wahrnehmung, Angst und Fantasie, Literatur und Spiel, von Lust und Angst oder innerhalb der Debatten über das „paradox of fiction“, Artefakt-, Fiktions- und Meta-Emotionen sowie miteinander verwoben, über Modelle zur Empathie, zu spiegelneuronalen Strukturen und zur „Theory of Mind“.
In Ergänzung dazu bieten bei einer multimedialen Rezeption der Arbeit zahlreiche O-Töne namhafter Hörspielschaffender sowie elektroakustische Belegsequenzen einen direkten Bezug zur Praxis.

Vielleicht interessiert Sie auch:

Konstruktivistische Medientheorie

Rüdiger Wild

Konstruktivistische Medientheorie

Beobachter, Teilnehmer und Akteure in medialen Diskursen