Samuel Jahreiß

Migrationsbedingte Mehrsprachigkeit in Kitas

Eine empirische Studie zum Praxistransfer einer Weiterbildung für Erzieherinnen und Erzieher

2018,  Empirische Erziehungswissenschaft,  Band 69,  216  Seiten,  broschiert,  29,90 €,  ISBN 978-3-8309-3914-6

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Die sprachliche Bildung und Förderung von Kindern ist seit Jahren ein Dauerthema in der Pädagogik der frühen Kindheit. Ausgelöst durch die zunehmende Anzahl an Kindern, die migrationsbedingt mit mehr als einer Sprache aufwachsen, werden neuerdings Ansätze einer mehrsprachigen Bildung in Kindertageseinrichtungen diskutiert. Ziel ist es dabei, nicht nur zu einer Weiterentwicklung im Deutschen sondern auch in den Herkunftssprachen beizutragen. Doch welches sprachpädagogische Handeln zeigt das pädagogische Personal unter den Bedingungen von Mehrsprachigkeit? Wird die Sprachenvielfalt der Kinder bei der Raumgestaltung berücksichtigt? Welche nichtdeutschsprachigen Materialien finden sich in den Kindertageseinrichtungen? Und schließlich: Lässt sich die Professionalität des bereichsspezifischen Handelns des Personals durch eine zweijährige Weiterbildung sichtbar im Kita-Alltag verändern? In der vorliegenden Studie werden Antworten auf diese Fragen gegeben. Evaluiert wird der Praxistransfer einer Weiterbildung vorwiegend anhand von Beobachtungsverfahren in 19 Einrichtungen, in 54 Gruppen und bei 130 pädagogischen Fachkräften.

Autoreninfo

Samuel Jahreiß ist Erzieher und Kindheitspädagoge mit mehrjähriger Praxiserfahrung in Kindertageseinrichtungen. Nach dem Studium der Sozial- und Bildungswissenschaften arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, wo er auch promoviert wurde. Zurzeit engagiert er sich als Dozent in der hochschulischen und in der fachschulischen Ausbildung.