Macht musizieren resilient? Nov 2018

Nele Groß

Macht musizieren resilient?

Untersuchung von sozialen, familiären und personalen Ressourcen für die psychische Gesundheit von Jugendlichen

2018,  Internationale Hochschulschriften,  Band 655,  268  Seiten,  broschiert,  34,90 €,  ISBN 978-3-8309-3910-8

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Die Bedingungen für eine gelungene Sozialisation und die Entwicklung reflexiver Fähigkeiten sowie emotionaler und sozialer Kompetenzen stellen hohe Anforderungen an Jugendliche. Um ihnen trotz wirkenden Belastungen ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen, werden Potenziale und Ressourcen für den langfristigen Erhalt von psychischer Gesundheit zunehmend untersucht. Unter der Berücksichtigung von aktuellen Forschungsdesideraten wird überprüft, ob das aktive Spielen eines Instrumentes durch Transfereffekte auf soziale Fähigkeiten und Verhaltensweisen die subjektive Wahrnehmung von psychischen Beschwerden systematisch verändert und dadurch zu einer vermehrten Widerstandsfähigkeit gegenüber Belastungen führt. Die Befunde geben empirische Hinweise auf Gruppenunterschiede von Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 7 mit und ohne Instrumen-talspiel hinsichtlich der Bedeutsamkeit der sozialen Integration zum Erhalt von psychischer Gesundheit.

Autoreninfo

Nele Groß, Jahrgang 1984, studierte Erziehungswissenschaft mit dem Fachschwerpunkt Sonderpädagogik (Magister) an der Universität Hamburg. Ihr Promotionsstudium absolvierte sie von 2013–2016 an der Universität Hamburg im Rahmen des JeKi-Forschungsprojektes Wirkungen und langfristige Effekte musikalischer Angebote im Arbeitsbereich Evaluation von Bildungssystemen. Zurzeit ist sie als Projektkoordinatorin im Projekt Evaluation der Sprachförderung im Fachunterricht der Sekundarstufe I im BiSS-Programm an der Universität Hamburg tätig. Ihre Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Schülergesundheit, Transferforschung, Resilienzfaktoren sowie Schulentwicklung und internationale Schulleistungsstudien.