Heimatzeitschriften werden in den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen häufig als Quelle herangezogen, eine systematische Erforschung ihrer Geschichte, der zentralen Akteure oder der medialen Eigenlogiken stellt allerdings ein Desiderat dar. Mit einem thematischen Fokus auf den entsprechenden Periodika der deutschen Vertriebenen eröffnet erstmals ein gesamter Sammelband einen Zugang zu Funktionen, Netzwerken und Quellenwert der Periodika. Dabei werden auch Blätter aus anderen Migrationszusammenhängen berücksichtigt und so Anknüpfungspunkte für komparatistische Zugriffe gegeben. Die Beiträge verdeutlichen sowohl die Vielschichtigkeit als auch die Komplexität dieser bislang nur wenig erschlossenen Quellenart.


Mit Beiträgen von

Miriam Braun, Albert A. Feiber, Tilman Kasten, Wolfgang Kessler, Sandra Kreisslová, Jan Lipinsky, Harald Lönnecker, Beata Mache, Jana Nosková, Lionel Picard, Gregor Ploch, Ingrid Sauer, Sarah Scholl-Schneider, Hans-Jakob Tebarth.

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