Susanne Rabenstein

Individualpsychologie und Neurowissenschaften

Zur neurobiologischen Fundierung der Theorien Alfred Adlers

2017,  Psychotherapiewissenschaft in Forschung, Profession und Kultur,  Band 20,  254  Seiten,  broschiert,  34,90 €,  ISBN 978-3-8309-3621-3

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Dieser Band widmet sich tiefgehend der Verbindung zwischen Individualpsychologie und Neurowissenschaften. Mit der Verknüpfung wird ein Einblick in den aktuellen Forschungsstand der Neurowissenschaften gegeben und seine Relevanz für die zentralen Bausteine der Theorie Alfred Adlers herausgestellt. Seine bedeutendsten Konzepte werden mit aktuellen Erkenntnissen der Neurowissenschaften, aber auch der Chaostheorie, Synergetik und der Psychoneuroimmunologie abgeglichen: Das Gemeinschaftsgefühl, ergänzt durch die Bindungstheorie, Aggression und Aggressionstrieb, Lebensstil bzw. die Lebensbewegung des Menschen, die damit verbundene individuelle Dynamik, Subjektivität, Intentionalität und Fiktionalität sowie schließlich Organminderwertigkeit und Organdialekt. Indem Adlers Theorie durch den Filter der neurowissenschaftlichen Ergebnisse betrachtet wird, erscheint sie nach rund 100 Jahren dort, wo sich Nahtstellen ergeben, nicht einfach bestätigt, sondern modifiziert und inhaltlich gewachsen, was für die Weiterentwicklung einer modernen individualpsychologisch-analytischen Theorie und Praxis unerlässlich ist.

Autoreninfo

Susanne Rabenstein, geb. 1971 in Wien, Studium der Germanistik, Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien, Studium der Psychotherapiewissenschaft an der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien, Psychotherapeutin in freier Praxis (individualpsychologische Analytikerin), diplomierte Lebens- und Sozialberaterin, Bildungsberaterin.

Pressestimmen

Dabei ist klar erkennbar, dass die Autorin um eine wissenschaftlich exakte aber dennoch für psychotherapeutisch und/ oder neurowissenschaftlich (vor-) informiert Kreise sehr gut lesbare Darstellung nicht nur bemüht ist, sondern ihr dieses auch sehr gut gelungen ist. Dabei referenziert sie engmaschig und verweist auf hochgradig relevant Autoren aus der Vergangenheit sowie Gegenwart auf diesem spannenden Feld der Neurowissenschaften [...].
Andreas G. Franke, auf: socialnet.de