Selbsterfahrung in der Psychotherapie

Maya Mäder

Selbsterfahrung in der Psychotherapie

Die Bedeutung für den Kompetenzerwerb in der Aus- und Weiterbildung zum transaktionsanalytischen Psychotherapeuten

2017,  Psychotherapiewissenschaft in Forschung, Profession und Kultur,  Band 17,  224  Seiten,  broschiert,  29,90 €,  ISBN 978-3-8309-3475-2

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Welche Kompetenzen sollen in der Psychotherapieausbildung durch Selbsterfahrung entstehen? Was heißt „Selbst“, was bedeutet „Erfahrung“ und was ist „Selbsterfahrung“? Welches Ziel verfolgt sie in der Psychotherapie und was sind ihre Vor- und Nachteile? Wann haben Studierende genug Selbsterfahrung und woran können sowohl sie als auch ihre Ausbildungsleiterinnen und -leiter das feststellen?
Um diese Fragen beantworten zu können, ist es notwendig, generell die Ziele einer Psychotherapieausbildung zu definieren: Was wirkt überhaupt in der Psychotherapie und was heißt das für die Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen, über die Psychotherapeuten verfügen müssen?

So befasst sich diese Studie mit den therapeutischen Kompetenzen der Tiefenpsychologie, der Verhaltenstherapie und der Transaktionsanalyse – als Vertreterin der Humanistischen Psychologie – und diskutiert, welche davon durch Selbsterfahrung entstehen.
Lehrende Transaktionsanalytiker und Transaktionsanalytikerinnen werden zur Thematik befragt. Aus den gewonnenen Erkenntnissen entwickelt Maya Mäder ein Instrument zur Messung der eigenen Kompetenzen.

Pressestimmen

Die Dissertation konzentriert sich auf einen sehr wichtigen Aspekt der modernen Psychotherapie sowie der Beratungs- und Coachingkompetenzen. Im theoretischen Teil werden die Begrifflichkeiten und Herangehensweisen der verschiedenen Schulen abgedeckt. Zudem werden interessante Aspekte wie Intuition oder das Konzept des „Hier und Jetzt“, die in der Forschung oft ausgeklammert werden, näher beleuchtet. […] Insgesamt hat Maya Mäder hier schon viele Ergebnisse gesammelt, die in der Ausbildung für TA und andere Psychotherapiemethoden, Beratung und Coaching genutzt werden können. 15 zu entwickelnde Kompetenzen erscheinen etwas umfangreich. Aber mit diesem differenzierten Ergebnis erhalten Profis eine Orientierungshilfe zur Entwicklung von Selbsterfahrung. Vor allem gebührt der Autorin das Verdienst, einen weiteren Forschungsschritt für die TA geleistet zu haben.
Günther Mohr in: Zeitschrift für Transaktionsanalyse, 3/2017

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