Die Bedeutung Subjektiver Theorien von Praxislehrpersonen in der Unterrichtsbesprechung

Ingrid Geier

Die Bedeutung Subjektiver Theorien von Praxislehrpersonen in der Unterrichtsbesprechung

Eine explorative Studie im Setting der Schulpraktischen Ausbildung an Hauptschulen und Neuen Mittelschulen im Unterrichtsfach Englisch

2016,  Internationale Hochschulschriften,  Band 634,  276  Seiten,  broschiert,  39,90 €,  ISBN 978-3-8309-3462-2

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Die Studie soll Einblick in die Subjektiven Theorien von Praxislehrpersonen geben, aufzeigen, welche Inhalte und Lehrziele sie verfolgen, wie Praxiswissen zugänglich gemacht wird und wie aus ihrer Sicht durch die Unterrichtsbesprechung eine Verknüpfung von berufstheoretischem und berufspraktischem Wissen bestmöglich gelingen kann.
Mittels Dialog-Konsens-Verfahren werden durch die Strukturlegung die Subjektiven Theorien von zehn Praxislehrpersonen zu idealtypischen Beratungsgesprächen erfasst, um Qualitätsmerkmale gelungener Unterrichtsbesprechungen zu identifizieren. In einem weiteren Schritt wird die Handlungswirksamkeit der Subjektiven Theorien anhand von Videoanalysen und Lautem Denken aufgezeigt. Es wird von der Annahme ausgegangen, dass nicht alle Subjektiven Theorien handlungswirksam werden, dass beeinflussende Faktoren die Handlungswirksamkeit beeinträchtigen bzw. verhindern können.

Die Ergebnisse zeigen, dass Praxislehrpersonen über sehr klare, aber unterschiedliche Konzepte in Bezug auf gelungene Unterrichtsbesprechungen verfügen und diese durch die jeweilige Situation – welche und wie viele Ziele sie verfolgen und welche bzw. wie viele Theorien dafür herangezogen werden – stark mitbestimmt werden.

Autoreninfo

Ingrid Geier, Dr., Prof. an der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig für das Lehrgebiet Erziehungswissenschaften / Neue Lehr- und Lernformen. Arbeitsschwerpunkte: Lehr-Lernformen, Pädagogisch-Praktische Studien.

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