Hanne BrandtIngrid Gogolin
Unter Mitarbeit von Margit Maronde-HeylHeidi Scheinhardt-Stettner

Sprachförderlicher Fachunterricht

Erfahrungen und Beispiele

2016,  FörMig Material,  Band 8,  88  Seiten,  broschiert,  mit DVD,  24,90 €,  ISBN 978-3-8309-3378-6

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Sprache ist ein wichtiger Schlüssel für Bildungserfolg. Deshalb ist die Vermittlung bildungssprachlicher Kompetenzen in den Bildungs- oder Rahmenplänen vieler Bundesländer als gemeinsame Aufgabe aller Fächer festgeschrieben. Doch wie kann es gelingen, diese Aufgabe unter der Bedingung sprachlicher Heterogenität der Schülerschaft zu erfüllen?

„Bildungssprachförderlicher Unterricht – wie geht denn das?“ Lehrerinnen und Lehrer aus sechs Bundesländern haben sich auf den Weg gemacht, diese Frage in ihrer Praxis zu beantworten. Ihre Ideen und Erfahrungen haben Hanne Brandt und Ingrid Gogolin in diesem Band und der beiliegenden DVD versammelt. Gezeigt und kommentiert werden Beispiele dafür, wie sprachliche Bildung in den (Fach-)Unterricht integriert werden kann und wie Schulen sich zu bildungssprachförderlichen Institutionen entwickeln.

Die Beispielsequenzen wurden an Schulen gefilmt, die von 2011 bis 2013 in der Arbeitsgruppe „Durchgängige Sprachbildung“ des Transferprojekts „Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (FörMig)“ als Modellschulen mitgearbeitet haben. Mitwirkende waren außerdem Wissenschaftler(innen) des FörMig-Kompetenzzentrums der Universität Hamburg und Expert(inn)en für interkulturelle und sprachliche Bildung aus verschiedenen Bundesländern.

Autoreninfo

Hanne Brandt ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Interkulturelle und International vergleichende Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg übernahm dort gemeinsam mit Prof. Dr. Ingrid Gogolin von 2010 bis 2013 die wissenschaftliche Begleitung und Organisation der länderübergreifenden FÖRMIG-Arbeitsgruppe ‚Durchgängige Sprachbildung‘.

Dr. Ingrid Gogolin ist Professorin für International Vergleichende und Interkulturelle Bildungsforschung an der Universität Hamburg und eine der Leiterinnen der Forschungsgruppe DivER (Diversity in Education Research; www.diver.uni-hamburg.de) der Fakultät für Erziehungswissenschaft.
Ihre Forschungsschwerpunkte sind angesiedelt im Bereich der Migrationsforschung in der Erziehungswissenschaft, und zwar mit Fokus auf Folgen der sprachlichen und kulturellen Heterogenität für Entwicklung, Erziehung und Bildung. Sie war Koordinatorin des DFG-Forschungsschwerpunkts ‚Folgen der Arbeitsmigration für Bildung und Erziehung‘ (gefördert 1993–1999), des Modellprogramms ‚Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund FörMig‘ (gefördert 2003 bis 2010), des EU-7th-Framework-Projekts ‚Educational Research Quality Indicators‘ (gefördert 2008–2011), ferner Ko-Koordinatorin des Landesexzellenzclusters ‚LiMA – Linguistic Diversity Management in Urban Areas‘ der Universität Hamburg. Aktuell ist sie Koordinatorin des bundesweiten Forschungsschwerpunkts ‚Sprachliche Bildung und Mehrsprachigkeit‘ (gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bis 2020; www.kombi-hamburg.de). Mit ihrem Team unterstützt sie 14 Projekte, die im Schwerpunkt gefördert werden. Zudem leitet sie das Forschungsprojekt ‚Mehrsprachigkeitsentwicklung im Zeitverlauf (MEZ; www.mez.uni-hamburg.de)‘, in dem nach Bedingungen für eine erfolgreiche Mehrsprachigkeitsentwicklung gesucht wird.
Im Jahr 2013 hat sie den Titel eines Dr. phil. honoris causa von der Technischen Universität Dortmund verliehen bekommen. Im Jahr 2017 verlieh ihr die Universität Athen den Titel eines Dr. phil. honoris causa.

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