Vera HennefeldWolfgang MeyerStefan Silvestrini (Hrsg.)

Nachhaltige Evaluation?

Auftragsforschung zwischen Praxis und Wissenschaft

Festschrift zum 60. Geburtstag von Reinhard Stockmann

2015,  316  Seiten,  broschiert,  34,90 €,  ISBN 978-3-8309-3245-1

Mit Beiträgen von
Wolfgang BöttcherAlexandra CaspariDominique de Crombrugghe de LooringheEike EmrichDieter FilsingerHansjörg GausVera HennefeldJan Ulrich HenseStefanie KrappFrans L. LeeuwWolfgang MeyerWalter MüllerJörg RechBarbara SchoberStefan SilvestriniChristiane SpielEvert Vedung

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Dieses Buch beleuchtet kritisch die Entwicklung von Evaluation im Spannungsfeld zwischen Praxis und Wissenschaft. Im Fokus steht dabei speziell die Nachhaltigkeit des bisherigen Entwicklungsstandes: Ist Evaluation nur ein Modetrend, ein bald vergehendes ‚Strohfeuer‘, oder hat sie sich bereits als eigenständige Fachdisziplin und standardisiertes Steuerungsinstrument dauerhaft etabliert? Was muss geschehen damit ersteres vermieden und letzteres erreicht werden kann? Ist dies überhaupt erstrebenswert oder handelt es sich bei der Evaluation um eine gesellschaftliche Fehlentwicklung? Welche pathologischen Tendenzen gibt es und wie können sie bekämpft werden? Diese und ähnliche Fragen werden in Nachhaltige Evaluation? aus verschiedenen Blickwinkeln (Wissenschaft, Politik, Ausbildung und Praxis) betrachtet und dabei wird insbesondere der Beitrag von Reinhard Stockmann zur Entwicklung und Professionalisierung der Evaluation in Deutschland gewürdigt.


Mit Beiträgen von

Wolfgang Böttcher, Alexandra Caspari, Dominique de Crombrugghe de Looringhe, Eike Emrich, Dieter Filsinger, Hansjörg Gaus, Vera Hennefeld, Jan Hense, Stefanie Krapp, Franz L. Leeuw Wolfgang Meyer, Walter Müller, Jörg Rech, Barbara Schober, Stefan Silvestrini, Christiane Spiel und Evert Vedung

Pressestimmen

Mit der Beleuchtung des Fachgebiets aus so unterschiedlichen Blickwinkeln geben die AutorInnen vielschichtige Antworten bzw. neben Informationen auch Denkanstöße.
Theo Mutter in: Peripherie, 140/2015

Reinhard Stockmanns Beitrag zur Evaluationsforschung wird durch die Aufsätze des Sammelbandes methodisch, theoretisch und strategisch gewürdigt und die Beiträge spiegeln zugleich eine Beurteilung und Darstellung des Standes der Evaluationsforschung in Deutschland wider und zeigen auf, wohin die Reise in Lehre und Forschung und Institutionalisierung für eine stärkere Akzeptanz gehen kann. Explizit würdigt Stefan Silvestrini in seiner Zwischenbilanz am Schluss zusammenfassend Reinhard Stockmanns Beitrag zur Evaluationsforschung. [...] Alle, die sich mit Evaluierung beschäftigen oder gedenken, dies künftig zu tun, sollten zu dieser Festschrift greifen, denn sie bietet einen schnellen, differenzierten und wissenschaftlich fundierten Zugang zur Evaluation; der Band sollte darum bei keiner/keinem tätigen oder angehenden Forscher(in) der Evaluation im analogen Bücherschrank fehlen!
Ulrich Degen in: Zeitschrift für Evaluation, 1/2016