Heinrich MerktFriedrich SchweitzerAlbert Biesinger (Hrsg.)

Interreligiöse Kompetenz in der Pflege

Pädagogische Ansätze, theoretische Perspektiven und empirische Befunde

2014,  Glaube – Wertebildung – Interreligiosität,  Band 7,  272  Seiten,  broschiert,  32,90 €,  ISBN 978-3-8309-3162-1

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Professionell Pflegende begegnen in Ausübung ihres Berufs Menschen mit vielfältigen religiösen Prägungen. Daraus ergeben sich immer wieder besondere Herausforderungen. Um diese konstruktiv bewältigen zu können, müssen professionell Pflegende über eine berufsspezifische interreligiöse Kompetenz verfügen. Die Leitfragen dieses Bandes sind: Was zeichnet interreligiöse Kompetenz in der Pflege aus? Wie lässt sich diese Kompetenz didaktisch und methodisch entwickeln? Und wie effektiv ist interreligiöser Unterricht im Kontext der Pflegeausbildung? Der erste Teil des Bandes reflektiert pädagogische Ansätze einer berufsspezifischen interreligiösen Kompetenzentwicklung. Der zweite Teil verortet diese als integrale Bestandteile der Pflegeausbildung im Horizont unterschiedlicher religiöser und säkularer Perspektiven. Der dritte Teil berichtet die ermutigenden Ergebnisse einer empirischen Studie zur Wirksamkeit interreligiöser Unterrichtseinheiten an Alten-, Gesundheits- und Krankenpflegeschulen. Somit verbindet dieser Band aktuelle Entwicklungen im Bereich der Pflegeausbildung in der multireligiösen Gesellschaft mit religionspädagogischer Unterrichtsforschung.

Die dazugehörigen Unterrichtmaterialien finden Sie bei Vandenhoeck & Ruprecht


Mit Beiträgen von

Albert Biesinger, Karin Grau, Matthias Gronover, Murat Kaplan, Evelyn Krimmer, Sonja Lehmeyer, Martin Losert, Heinrich Merkt, Ilhan Ilkilic, Annette Riedel, Margrit Schlipf, Hanne Schnabel-Henke, Friedrich Schweitzer, Barbara Traub, Erwin Wespel


Veranstaltung

26.09.2014
Ethische und interreligiöse Kompetenzen in der Pflege
Tübingen
ZUR VERANSTALTUNG

Pressestimmen

Es gehört zu den Stärken des vorliegenden, sehr lesenswerten Bandes, dass sich seine Autorinnen und Autoren auf der Suche nach interreligiösen Kompetenzen in der Pflege und ihrer Didaktik weitgehend der Frage stellen, was es mit jenem „Inter“ (zwischen) wirklich auf sich hat. Sie lassen sich religionsdidaktisch auf das aufregende Zwischenreich der Begegnung mit dem Anderen ein und weichen mehrheitlich nicht auf einen vermeintlich religionsübergreifenden Standpunkt aus.
Stefan Heuser auf socialnet.de