Julia Ricart BredeGünter Helmes (Hrsg.)

Vielfalt und Diversität in Film und Fernsehen

Behinderung und Migration im Fokus

2017,  256  Seiten,  broschiert,  34,90 €,  ISBN 978-3-8309-3019-8

Mit Beiträgen von
Silke BellerBarbara BiecheleIngo BossePaulína ČepákováSven DegenhardtMaik FriedrichsenGünter HelmesFlorian P. HilgersTímea HókováWalter LöserDiana MaakJulia Ricart BredeKerstin RickermannHans-Joachim RothDorothea Spaniel-WeiseHenrike Terhart

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Mit „Behinderung“ einerseits und „Migration/ Kultur“ andererseits rückt der vorliegende Band zwei für Vielfalt und Diversität stehende Dimensionen in den Mittelpunkt, die im öffentlichen Leben und damit auch im Kontext von Schule und Unterricht zusehends an Bedeutung gewinnen. Die internationale und interdisziplinäre AutorInnengemeinschaft des Bandes geht in ihren elf Beiträgen diesen Dimensionen und dabei Leitfragen wie den folgenden nach: Welche Formen von Diversität bzw. von „Behinderung“ und/ oder von kultureller und migrationsbedingter Vielfalt werden in Film und Fernsehen thematisiert? Auf welche Weisen werden diese Formen thematisiert bzw. dargestellt? In welchem Grade und in welchen Hinsichten geben diese Thematisierungen „Realität“ wieder? Befördern die Thematisierungen und Darstellungen integrative oder inklusive Zielsetzungen? Wie werden die Thematisierungen und Darstellungen in verschiedenen Film- und Fernsehformaten von unterschiedlichen Personengruppen rezipiert? Können die verschiedenen Film- und Fernsehformate im Unterricht genutzt werden, um Diversität zu thematisieren und/ oder um Prozesse des kulturellen bzw. sprachlichen Lernens anzustoßen?

Zur Beantwortung dieser Fragen fokussieren die AutorInnen unterschiedliche Filmgenres (wie Boulevardmagazine, Dokumentationen, Spielfilme, Zeichentrickserien, aber auch sog. TV-Jule- bzw. Weihnachtskalender). Die Fächerung der im Band versammelten Beiträge reicht von „klassischen“ Filmanalysen und -interpretationen über didaktische und unterrichtspraktische Überlegungen bis hin zu Projektberichten aus der Praxis von FilmmacherInnen und spiegelt damit ein weiteres Moment von Vielfalt und Diversität wider.