Singen in der Schule

Stella Antwerpen

Singen in der Schule

Ästhetische Bildungspotentiale des Singens und des Gesangs

2014,  Erlanger Beiträge zur Pädagogik,  Band 12,  240  Seiten,  broschiert,  29,90 €,  ISBN 978-3-8309-3010-5

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Stella Antwerpen wirft einen multiperspektivischen Blick auf den Gegenstand des Singens und des Gesangs. Die Autorin liefert einen kurzen historischen Abriss über den Stimmgebrauch und die gesangspädagogischen Konzeptionen und erläutert die Veränderung des Singens innerhalb des schulischen Musikunterrichts. Ein empirischer Teil liefert eine Expertensicht auf die aktuelle Singlandschaft und Singprojekte wie JEKISS Münster, JeKiSti Neuss, die Düsseldorfer Singpause oder den Musikunterricht der Kölner Domsingschule. Besonders die Ward-Methode findet hier Beachtung. In der Rahmenkonzeption einer schulischen Gesangspädagogik wird ein Modell für die praktische Singarbeit an Schulen angeboten.
Die Ergebnisse dieser eingehenden Untersuchungen zeigen u.a., dass die Beschäftigung mit der menschlichen Stimme, dem eigenen Instrument, enorme ästhetische Bildungsprozesse anbahnen kann. Das gemeinsame Singen und die Ausbildung der eigenen Stimme sind nicht nur die beste Möglichkeit der Grundmusikalisierung für Schülerinnen und Schüler, sondern regen darüber hinaus Selbstreflexion, gemeinsames Lernen und die Entwicklung der Persönlichkeit und des Selbstbewusstseins an.

Pressestimmen

Fazit: Im Gegensatz zu einer aus kulturwissenschaftlicher Perspektive bisweilen ungewöhnlich anmutenden quantitativen Proportionierung der Arbeit sind die qualitativen Forschungsansätze der Publikation hervorzuheben, die über die musikpädagogische Leserschaft hinaus große Resonanz finden mögen. Insgesamt zeichnet sich die Untersuchung durch klare Sprache und gute Verständlichkeit sowie durch eine im deskriptiven Bereich starke Transparenz der Argumentation aus.
Heiko Fabig in: Rheinisch-westfälischen Zeitschrift für Volkskunde, LX/2015

Die Begeisterung für das Thema durchdringt […] die gelungene, von Verantwortungsethik geleitete und gedankentiefe Abhandlung. Dabei hat Antwerpen unterschiedliche wissenschaftliche Methoden sinnvoll verknüpft […] Selbst der manipulative Einsatz der Singkultur in politisch idelolgoischen Kontexten wird klug bedacht. […] Das Buch ist sehr zu empfehlen!
Elisabeth Noske in: Münchner Kulturjournal, 60/2016

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