Gosda/Niederlausitz

Tim S. Müller

Gosda/Niederlausitz

Landnutzungswandel einer ostelbischen Gutsherrschaft zwischen „Ökonomischer Aufklärung“ und anbrechendem Industriezeitalter
(1790–1860)

2012,  Die Niederlausitz am Anfang des 21. Jahrhunderts,  Band 2,  456  Seiten,  gebunden,  mit zahlreichen, teils farbigen Abbildungen,  39,90 €,  ISBN 978-3-8309-2618-4

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Der zweite Band der Reihe Die Niederlausitz am Anfang des 21. Jahrhunderts. Geschichte und Gegenwart widmet sich dem agrarischen Erbe der Niederlausitz. Am Beispiel der niederlausitzischen Gutsherrschaft Gosda fragt er unter Rekurs auf das Konzept der „Ökonomischen Aufklärung“ nach dem Beitrag der Gutswirtschaften für die industrielle Genese in der Region. Neben der landwirtschaftlichen Modernisierung und dem Ausbau der Gewerbe konzentriert sich die Mikrostudie insbesondere auf Fragen des Landnutzungswandels und der Ressourcennutzung an der Schwelle zum Industriezeitalter.

Pressestimmen

[E]in detailreiches Standardwerk über die Historie eines Landstriches [...]
Torsten Richter in Lausitzer Rundschau vom 21. März 2012.

Tim Müller hat mit seiner Doktorarbeit eine lesenswerte Studie herausgebracht [...]
Hans Joachim Behnke in: Niederlausitzer Studien, 38/2011

Die gelungene Publikation gewährt einen willkommenen Blick in die Niederlausitz, hat eine breite und sehr gut ausgeschöpfte Quellenbasis und weist eine dichte Einarbeitung der thematischen Literatur auf.
Heinrich Kaak in: Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie, 1/2013

Die Arbeit [vermittelt ...] insgesamt ein facettenreiches Bild von der Entwicklung eines mittleren bis kleinen Ritterguts (1818 lebten 367 Seelen auf Gosda) vor dem Horizont des „anbrechenden Industriezeitalters“
Werner Trossbach in: Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Heft 2/2014

Die gelungene Publikation gewährt einen willkommenen Blick in die Niederlausitz, hat eine breite und sehr gut ausgeschöpfte Quellenbasis und weist eine dichte Einarbeitung der thematischen Literatur auf.
Heinrich Kaak in: Jahrbuch für Brandenburgische Landesgeschichte, 64/2014