Lehramtsstudierende erwerben pädagogisches Professionswissen

Johannes KönigAndreas Seifert (Hrsg.)

Lehramtsstudierende erwerben pädagogisches Professionswissen

Ergebnisse der Längsschnittstudie LEK zur Wirksamkeit der erziehungswissenschaftlichen Lehrerausbildung

2012,  314  Seiten,  E-Book (PDF),  22,40 €,  ISBN 978-3-8309-7625-7

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Von der Lehrerausbildung wird erwartet, dass sie zukünftige Lehrerinnen und Lehrer auf ihren Beruf vorbereitet. Doch was lernen angehende Lehrkräfte wirklich? Welches berufsbezogene pädagogische Wissen, das als kognitive Komponente professioneller Kompetenz betrachtet werden kann, eignen sich angehende Lehrkräfte im Rahmen ihrer Ausbildung nachweisbar an?

Als Ergänzung zur internationalen Vergleichsstudie TEDS-M 2008 untersucht die Studie Längsschnittliche Erhebung pädagogischer Kompetenzen von Lehramtsstudierenden (LEK) den Erwerb von pädagogischem Professionswissen durch angehende Lehrkräfte in der ersten Phase der Lehrerbildung. Verwendet wird der TEDS-M Test zur Erfassung von pädagogischem Unterrichtswissen und das Instrument zur Erfassung von bildungswissenschaftlichem Wissen aus dem SPEE-Projekt. Mit einer Längsschnittstichprobe von Lehramtsstudierenden von vier deutschen Universitäten, die im ersten und vierten Semester getestet wurden, wird außerdem der Einfluss individueller und institutioneller Faktoren analysiert. Die LEK-Studie liefert empirisch fundierte, bislang fehlende Erkenntnisse zur Wirksamkeit der erziehungswissenschaftlichen Lehrerausbildung sowie zur Professionalisierung angehender Lehrkräfte im Bereich der Pädagogik.

Dieser Band dokumentiert den theoretischen Rahmen der LEK-Studie, das Design und die Instrumente der Untersuchung sowie zentrale Ergebnisse. Neben differenzierten Aussagen zum Erwerb von pädagogischem Professionswissen durch die angehenden Lehrkräfte erfolgt eine umfassende Darstellung ihrer Lernvoraussetzungen bei Eintritt in das Studium sowie ihrer erziehungswissenschaftlichen Lerngelegenheiten. In vertiefenden Analysen werden der Einfluss individueller und institutioneller Faktoren auf den Wissenserwerb untersucht sowie das Verhältnis von Wissen und selbsteingeschätzter Kompetenz bestimmt.