KESS 10/11 – Kompetenzen und Einstellungen von Schülerinnen und Schülern an Hamburger Schulen am Ende der Sekundarstufe I und zu Beginn der gymnasialen Oberstufe

Ulrich VielufStanislav IvanovRoumiana Nikolova (Hrsg.)

KESS 10/11 – Kompetenzen und Einstellungen von Schülerinnen und Schülern an Hamburger Schulen am Ende der Sekundarstufe I und zu Beginn der gymnasialen Oberstufe

2012,  HANSE – Hamburger Schriften zur Qualität im Bildungswesen,  Band 10,  280  Seiten,  E-Book (PDF),  26,90 €,  ISBN 978-3-8309-7615-8

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Die Hamburger Untersuchung Kompetenzen und Einstellungen von Schülerinnen und Schülern (KESS) ist eine längsschnittlich angelegte Schulleistungsstudie, in deren Rahmen systematisch und kontinuierlich Leistungsdaten eines kompletten Schülerjahrgangs erfasst werden. Die erste Erhebung wurde im Jahre 2003 am Ende der Jahrgangsstufe 4 durchgeführt, die zweite im Jahre 2005 zu Beginn der Jahrgangsstufe 7 und die dritte im Jahre 2007 am Ende der Jahrgangsstufe 8. Die vierte Erhebung, die Gegenstand dieses Berichts ist, fand im Jahre 2009 statt, und zwar am Ende der Jahrgangsstufe 10 (Juni) und zu Beginn der Jahrgangsstufe 11 (September).

Neben den Lernständen in ausgewählten Kompetenzbereichen wurden auch fachbezogene Einstellungen der Schülerinnen und Schüler sowie umfangreiche Informationen zu schul- und unterrichtsrelevanten Hintergrundmerkmalen erfasst. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf der systematischen Beschreibung der Lernausgangslagen, der Lernentwicklungen sowie der fachbezogenen Einstellungen der Schülerinnen und Schüler in zentralen Leistungsbereichen, insbesondere in Mathematik, Naturwissenschaften, Deutsch-Leseverständnis, Deutsch-Rechtschreibung sowie Englisch.

Durch die Verwendung standardisierter Testinstrumente ist ein direkter querschnittlicher Kompetenzvergleich zwischen dem KESS-Jahrgang und dem sieben Jahre zuvor untersuchten LAU-Jahrgang möglich. Auf diese Weise können erstmalig Auswirkungen der Reformbemühungen im Hamburger Schulwesen mit einem Abstand von sieben Jahren bilanziert werden. Neben leistungsbezogenen Aspekten werden dabei auch Veränderungen in der soziokulturellen und ethnisch-kulturellen Zusammensetzung der Schülerschaften beider Jahrgänge in den Blick genommen.