Kommunale Bildungslandschaften als Entwicklungsraum früher Bildung, Betreuung und Erziehung

Caroline Müller

Kommunale Bildungslandschaften als Entwicklungsraum früher Bildung, Betreuung und Erziehung

Eine empirische Studie

2011,  Internationale Hochschulschriften,  Band 553,  262  Seiten,  E-Book (PDF),  26,90 €,  ISBN 978-3-8309-7459-8

zurück zur Übersicht

Der Zugang zu Kindertageseinrichtungen hängt in Deutschland wesentlich von der Familie, dem Bundesland, der Region und der Kommune, in der ein Kind aufwächst, ab. Empirische Befunde verweisen auf teilweise deutliche quantitative und qualitative Unterschiede im Ausbau der Kindertagesstätten. Viele Regionen und Kommunen sind sich dessen bewusst und versuchen, vor Ort eine Verantwortungsgemeinschaft für Kinder aufzubauen. Der aus der politischen Diskussion stammende Begriff „Bildungslandschaft“ subsumiert in diesem Zusammenhang die zielgerichtete Vernetzung aller an Bildung Beteiligter. Die vorliegende Studie rückt, am Fallbeispiel der Stadt Ulm, Strategien und Entwicklungen einer lokalen Bildungspolitik mit dem Ziel eines quantitativen und qualitativen Ausbaus in den Mittelpunkt.

Der Band richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Dozentinnen und Dozenten in verschiedenen frühpädagogischen Bereichen, an bildungspolitisch verantwortliche Funktionsträger in Kommunen, Regionen und Bundesländern, an Elternvertreter und Eltern, an (Fortbildungs-)Beauftragte in kirchlicher, kommunaler und freier Trägerschaft, an Studierende der Frühpädagogik in Aus- und Weiterbildung, an Auszubildende an Fachschulen sowie an Frühpädagoginnen und -pädagogen in Kindertageseinrichtungen.

Autoreninfo

Dr. Caroline Müller war nach ihrem Lehramtsstudium und dem Studium der Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Frühe Kindheit an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Weingarten. Dort schloss sie im Jahr 2010 ihre Promotion ab. Derzeit ist die Autorin an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe tätig. Ihre Arbeits- und Interessengebiete sind Bildungsungleichheit im frühen Kindesalter, quantitative und qualitative Weiterentwicklungen im Bereich frühkindlicher Institutionen sowie regionale und kommunale Bildungslandschaften.