Die Macht der Dinge

Andreas HartmannPeter HöherChristiane CantauwUwe MeinersSilke Meyer (Hrsg.)

Die Macht der Dinge

Symbolische Kommunikation und kulturelles Handeln

2011,  Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland,  Band 116,  574  Seiten,  gebunden,  49,90 €,  ISBN 978-3-8309-2470-8

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Die Ordnung der Welt zeigt sich in der Ordnung der Dinge. Dinge haben Macht. Lange Zeit Stiefkind der kulturanthropologisch-volkskundlichen Forschung, tritt die materielle Kultur erneut ins Blickfeld der Analyse.

Dieser Band versammelt facettenreiche Beiträge prominenter Wissenschaftler zur Sachkulturforschung und schreitet das Feld exemplarisch ab. Akademische Weggefährten der Münsteraner Volkskundlerin Ruth-E. Mohrmann möchten die Impulse und Verdienste einer Wissenschaftlerin würdigen, die stets der Gegenständlichkeit allen Kulturdaseins ihre Aufmerksamkeit widmet und die die Aspekte der Materialität und des historischen Gewordenseins alltäglicher Lebensvollzüge nie aus den Augen verliert.

In dem Band geht es um den Sitz der Dinge im Leben der Menschen, um deren Gebrauch, deren Bewertung, deren Kraft. Dinge repräsentieren: Sie vergegenwärtigen Erinnerungen, sie symbolisieren soziale Beziehungen, sie choreographieren unsere rituelle Existenz. Davon handelt dieses Buch.

Pressestimmen

Der Band versammelt facettenreiche Beiträge prominenter Wissenschaftler zur Sachkulturforschung und schreitet das Feld exemplarisch ab.
Aus: Schweizerisches Archiv für Volkskunde, 2. 2011.

Den fünf HerausgeberInnen der „Macht der Dinge“ ist es [..] gelungen, einen Band zusammenzustellen, der sich [der] Festschrift-Problematik [gedruckte Sammelsurien, die ihrerseits aus den persönlichen Sammelsurien ihrer AutorInnen zusammengestellt sind] über weite Strecken entzieht. [...] Mit der vorliegenden Festschrift hat Ruth-E. Mohrmann ein sehr schönes und angemessenes Geschenk bekommen.
Jens Wietschorke, in: Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde. 57/2012.