Bildungsmonitoring und Bildungscontrolling in nationaler und internationaler Perspektive

Wolfgang BöttcherWilfried BosHans DöbertHeinz Günter Holtappels (Hrsg.)

Bildungsmonitoring und Bildungscontrolling in nationaler und internationaler Perspektive

Dokumentation zur Herbsttagung der Kommission Bildungsorganisation, -planung, -recht (KBBB)

2008,  296  Seiten,  broschiert,  29,90 €,  ISBN 978-3-8309-2028-1

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Internationale Schulleistungsstudien können ein Problembewusstsein schaffen, aber sie liefern keine hinreichende Antwort auf die Frage nach den Merkmalen, die für die unterschiedliche "Produktivität" der Schulsysteme verantwortlich sind. Hier helfen Instrumente, mit denen über die Qualität in Bildungseinrichtungen zuverlässig informiert und diese systematisch verbessert und evaluiert werden kann.

International vergleichende Studien identifizieren als ein zentrales Instrument, das diesem Prinzip folgt, das Bildungsmonitoring. Es bezeichnet die kontinuierliche, datengestützte Information von Bildungspolitik und Öffentlichkeit über Rahmenbedingungen, Verlaufsmerkmale, Ergebnisse und Erträge von Bildungsprozessen. Es macht das Bildungsgeschehen in der Gesellschaft transparent und ist damit Grundlage für Zieldiskussionen und politische Entscheidungen. Im Zentrum eines Bildungsmonitoring steht die Arbeit der Organisationen und Institutionen des Bildungswesens: von der Kinderkrippe bis zur Weiterbildung im Erwachsenenalter.

Das Thema Bildungsmonitoring wird unter vier verschiedenen Schwerpunkten behandelt: Indikatorengestützte Bildungsberichterstattung, Bildungsstandards und Controlling, internationale Schulleistungstests und Schulleistungsuntersuchungen sowie Implementierung und Evaluation von Steuerungsinstrumenten