Sechzig Jahre Pädagogik für Behinderte an der Humboldt-Universität zu Berlin (1947-2007)

Klaus-Peter BeckerKlaus-Dietrich Große

Sechzig Jahre Pädagogik für Behinderte an der Humboldt-Universität zu Berlin (1947-2007)

Ein geschichtlicher Abriss

2009,  224  Seiten,  E-Book (PDF),  19,90 €,  ISBN 978-3-8309-6902-0

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Im Jahre 1947 wurde an der Humboldt-Universität zu Berlin erstmals in Deutschland eine universitäre Ausbildung von Lehrern für alle Sonderschularten aufgenommen. Diese Studienstätte hat in den zurückliegenden sechzig Jahren eine wechselvolle Geschichte durchlaufen.

Diese Publikation beinhaltet nicht allein einen ersten umfassenden, chronologischen Rückblick auf die Ausbildung von Sonder-/Rehabilitationspädagogen sowie die Kontroversen um die Herausbildung theoretischer Positionen in dieser Studien- und Forschungsstätte in Berlin. Sie bietet zugleich Einblick in Theorie und Praxis auf dem Gebiet der Bildung, Erziehung und Förderung von Menschen mit Behinderungen unter Berücksichtigung der internationalen Kontakte über die zurückliegenden Jahrzehnte. Die beiden Autoren berichten als Zeitzeugen, aus der Perspektive ihres Erlebens.

Pressestimmen

Die sorgfältig erstellte Dokumentation mit handschriftlichen Aufzeichnungen, zahlreichen bildlichen Illustrationen und authentischen Belegen gibt einen ersten umfassenden, klar strukturierten Einblick in die wechselvolle Geschichte der Berliner universitären Ausbildungs- und Forschungstätte von den Anfängen bis zur aktuellen Situation. Nicht nur für die vergleichende Bildungsforschung ist eine aufmerksame Lektüre des leserfreundlich gestalteten Werkes geboten. Es vermittelt auch viele Anknüpfungspunkte für den wissenschaftlichen Disput gerade mit der Sonderpädagogik.
Ferdinand Klein in: Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete. H. 1. 2009.

Wir erhalten einen ersten umfassenden Einblick in die seit 1969 sich ausdifferenzierende DDR-Rehabilitationspädagogik, die im sozialistischen Humanismus verankert war und das behinderte Kind als biopsychosoziale Einheit sah. [...] Die handschriftlichen Aufzeichnungen, zahlreichen bildlichen Illustrationen und authentischen Belege bereichern die Dokumentation, die der vergleichenden Betrachtung – auch im Hinblick auf anstehende Aufgaben in Ausbildung und Forschung – wertvolle Impulse gibt.
Ferdinand Klein in: Zeitschrift Seelenpflege 3/2008, S. 61.