Dagmar Buck

Touristische Gastfreundschaft in "good old Germany"

Wahrnehmung touristischer Dienstleistung durch US-amerikanische Gäste

2005,  Internationale Hochschulschriften,  Band 442,  293  Seiten,  E-Book (PDF),  26,90 €,  ISBN 978-3-8309-6474-2

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Viele Deutsche bezeichnen die Dienstleistungskultur in Deutschland mit dem Begriff "Servicewüste". Ist dies eine Sichtweise, die ausländische Gäste, die Deutschland in ihrem Urlaub besuchen, teilen? Wie sehen dies US-Amerikaner, die aus einem Land kommen, in dem der Service nach Meinung vieler Deutscher als vorbildlich gilt? Dieses Buch untersucht die Sichtweise US-amerikanischer Gäste auf die touristische Dienstleistung primär im süddeutschen Raum. Im Rahmen von Interviews, Fragebogenaktionen und teilnehmender Beobachtung wurden aufschlussreiche Informationen zum Service in Deutschland, aber auch zu Land und Leuten erhoben. Aus den Ergebnissen lassen sich dringende Handlungsbedarfe für den touristischen Dienstleistungssektor ableiten.

Autoreninfo

Dagmar Buck, geboren 1967, studierte in Münster Ethnologie, Soziologie und Politikwissenschaft (Magister Artium 1992) sowie in Bielefeld Tourismuswissenschaft. Sie promovierte im April 2004 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seit 1999 arbeitet sie für die Bertelsmann Stiftung.

Pressestimmen

Das Buch "Touristische Gastfreundschaft in good old Germany" von Dagmar Buck ist in hohem Maße interessant und behandelt ein für das informelle Lernen noch wenig beleuchtetenden Gegenstand. Der interdisziplinäre Blickwinkel zwischen Pädagogik und Tourismuswirtschaft fördert neue Einsichten und Zusammenhänge zu Tage
Matthias Rohs in: informelles Lernen.de vom 31.01.2008.

Nicht zuletzt [...] bildet das Buch für Interessierte, die sich neu mit dem Thema auseinandersetzen wollen einen guten Einstieg und stellt für Spezialisten ein übersichtliches Nachschlagewerk dar. [...] Das Buch liefert nicht zuletzt durch eine klare Ausdrucksweise sowie interessante grafische Darstellungen und Bilder eine angenehme Art, dem Thema an sich sowie auch seinen einzelnen Teilbereichen näher zu kommen oder sie zu vertiefen. [...] [So] ist die Dissertation unterhaltsamer als man es von den meisten wissenschaftlichen Arbeiten gewohnt ist.
Ines Verena Arnold in: kulturen 1 (2007), 2. S. 34ff